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Historische Sammlung

Ein silbern, goldener Kelch mit dem Motiv eines Mannes der eine Axt in der Halt hält.
Fussschale des Bieler Goldschmieds Abraham Breitner, Silber, vergoldet, 1743
Geschenk von Grégoire Joliat, Abt des Klosters Bellelay, an die Stadt Biel anlässlich der Burgrechtserneuerung. 

Anlässlich der Umwandlung des Museums Schwab in ein reines Archäologiemuseum wurde die historisch-antiquarische Sammlung eingelagert und blieb unverändert, abgesehen von einigen Verlusten infolge der mehrfachen Ortswechsel und ungenügender Sicherung. 1989–1998 wurde sie inventarisiert und befindet sich heute im Depot Battenberg. In jüngerer Zeit kamen vereinzelte Objekte, z.B. Vereinsfahnen, dazu. 

Die historische Sammlung umfasst rund 2500 Objekte, darunter über 700 historische Münzen, rund 200 Waffen und ebenso viele Ofenkacheln. Auch wenn die Sammlung als Ganzes heutigen Sammlungskriterien nicht zu genügen vermag, so enthält sie dennoch einige hervorragende und historisch bedeutsame Objekte. Dazu zählen wichtige Stadtaltertümer, wie etwa eine beachtliche Reihe von mittelalterlichen Stadtfahnen, darunter das gut erhaltene Juliusbanner, ein Satz von Bieler Muttermassen, ein Burgernzielstein, die Eherne Hand (Grenzmarke), die Reisgeldbüchse der Waldleute-Zunft, vier kostbare silberne Trinkgefässe, darunter zwei aus Bieler Werkstätten. Eine Sammlung von Schweizer Zinn, darunter auch solches aus Bieler Produktion, sowie mittelalterliche Metallbodenfunde aus dem Seeland bilden weitere Schwerpunkte.

Von grosser Bedeutung für die Stadtgeschichte sind auch die zahlreichen Porträts von Bieler Persönlichkeiten, u.a. die Fotos aus der Sammlung Wartmann (Legat 1969), sowie die topographischen Blätter (in der Kunstsammlung integriert).
Dass selbst scheinbar wertlose Objekte aus dieser Sammlung ein zweites Leben erhalten können, zeigen immer wieder Ausstellungen des NMB.