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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Haben Sie Fragen zum Thema Lufthygiene oder Umweltschutz? Senden Sie Ihre konkreten Anfragen an die Dienststelle Umwelt der Stadt Biel.

Inwiefern ist Luftverschmutzung gesundheitsschädigend und wie kann ich mich schützen?

Übermässige Schadstoffkonzentrationen in der Luft, wie zum Beispiel Feinstaub und Ozon, stellen eine echte Gefahr für die Gesundheit dar. Da es sich um mikroskopisch kleine Partikel handelt, können diese bis tief in die Lungen gelangen und von dort in den Blutkreislauf und das Lymphsystem eindringen. So können sie Atemwegsinfektionen mit Husten, Asthma oder Bronchitis verursachen und das Risiko von Lungen- oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen. Die wichtigsten Quellen für diese Schadstoffe sind Verkehr, Industrie, Wohnen und Landwirtschaft. Die Ozonkonzentrationen gehen mit steigenden Temperaturen einher und treten vor allem im Sommer gehäuft auf.

Zum Schutz vor den schädlichen Auswirkungen der Luftverschmutzung sollten Sie sich möglichst wenig an stark befahrenen Strassen aufhalten und Aktivitäten im Freien auf Tage bzw. Stunden mit geringer Sonneneinstrahlung beschränken. Und nicht zuletzt können auch Sie persönlich zur Verbesserung der Lufthygiene beitragen.

Quelle: http://www.bafu.admin.ch

Was kann ich tun, damit mein Mofa die Luft weniger belastet?

Zweiräder mit kleinem Hubraum weisen meistens einen klassischen Zweitaktmotor auf, der ein Benzin-Öl-Gemisch verbrennt. Mehr als ein Viertel des Brennstoffes wird in Form von unverbrannten Stoffen an die Atmosphäre abgegeben. Indem man ein synthetisches Öl oder Mineralöl mit der Bezeichnung JASO FC oder ISO EGC verwendet, lässt sich die Schadstoffemission um 50% reduzieren. Der Zweitaktmotor mit direkter Einspritzung ist leistungsfähiger und schadstoffarmer, sofern er mit einem Katalysator ausgerüstet ist. Auch der Elektromotor gilt als weniger umweltbelastend, trotz Vorbehalten bei der Ökobilanz der Batterien.

Quelle: http://www.energie-umwelt.ch

Was muss ich bei extremer Luftverschmutzung / beim Überschreiten der Grenzwerte tun?

Bei aussergewöhnlich hoher Luftverschmutzung (Feinstaub / Wintersmog) gibt die Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Bern (beco) über die Medien einen mehrstufigen Massnahmenplan bekannt, der über die Informationskanäle der Gemeinde verbreitet wird. Übersteigt die Luftverschmutzung das 1,5-fache des Grenzwertes von 50 μg/m3 gemäss der Luftreinhalteverordnung des Bundes (LRV) und ist keine Besserung voraussehbar, wird die Informationstätigkeit verstärkt und die Bevölkerung aufgefordert, freiwillige Massnahmen zu ergreifen (Massnahmenstufe). Wird der Grenzwert um das Doppelte überschritten, ordnet der Kanton eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 80 km/h auf Autobahnen an und verbietet Feuer im Freien sowie den Einsatz von mit Holz betriebenen Zusatzheizungen (Komfortanlagen wie Cheminées und Holzöfen). Heizungen mit dem Qualitätslabel «Energie-holz Schweiz» oder mit Feinstaubpartikelfilter sind von diesem Verbot nicht betroffen (Massnahmenstufe 1).

Quelle: http://www.be.ch/Luft

Wie kann ich mit Holz rauch- und emissionsfrei heizen?

Die Holzverbrennung ist für rund 16% der Feinstaubemissionen in der Schweiz verantwortlich. Dieser Wert liegt über jenem des Strassenverkehrs. Zur Verringerung der Luftverschmutzung ist es deshalb wichtig, das richtige Brennholz zu wählen (trockenes, naturbelassenes, gut gelagertes Holz), die richtige Anfeuerungstechnik zu beachten (Anfeuern von oben) und die Anlage alle zwei Jahre kontrollieren und technisch optimieren zu lassen (Grösse, Partikelfilter).

Detaillierte Informationen zu diesem Thema finden Sie im Merkblatt «Feuern – rauchfrei und luftfreundlich» der Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Bern (beco).

Feuern - rauchfrei und luftfreundlich [pdf, 635 KB]