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Umwelt-Tipps

Umwelt-Tipp 1: Velofahren und gratis pumpen

Velofahren ist umweltfreundlich und macht Spass – vor allem mit prallen Reifen. Nun stehen in der Stadt Biel 15 öffentliche Pumpstationen bereit.

Die Mobilität hat in den letzten 100 Jahren stark zugenommen. Doch unsere Fortbewegungsmittel verbrauchen viel Energie. Wer schon nur kurze Strecken mit dem Velo zurücklegt, tut etwas für die Gesundheit und die Umwelt. Um das Velofahren noch angenehmer zu machen, stehen der Öffentlichkeit nun über die Stadt verteilt insgesamt 15 Pumpstationen zur kostenlosen Nutzung zur Verfügung – einige davon sogar rund um die Uhr. Sportgeschäfte, Velohändlerinnen und -händler sowie Tankstellen von Bözingen bis fast ans Seeufer beteiligen sich an der Aktion. Bei einigen können auch Elektrovelo-Akkus aufgeladen werden.

Nun heisst es aufs Velo oder Elektrovelo umsteigen und sich jederzeit mit genügend Luft in der Stadt fortbewegen.

Interaktive Karte der Pumpstationen und Broschüre zum Downloaden: www.biel-bienne.ch/velopumpen

Umwelt-Tipp 2: WC-Reinigung - es geht auch ohne Chemie

Chemische WC-Reiniger tragen zur Verschmutzung der Gewässer bei. Wer die Reiniger selbst macht, spart Geld und tut etwas für die Umwelt.

Flüssige WC-Reiniger und WC-Steine enthalten viele chemische Stoffe. Sie lösen Kalk-, Schmutz- und Urinablagerungen auf und verbreiten einen frischen Duft. Ihre aggressiven Inhaltsstoffe wie Tenside, Desinfektionsmittel, Farb- und Duftstoffe, Verdickungsmittel schädigen aber die Ökosysteme. Denn nicht alle Chemikalien werden in der Abwasserreinigungsanlage vollständig beseitigt.

Dabei lässt sich das WC auf einfache Art ohne schädliche Chemikalien reinigen: Man verteilt ein paar Esslöffel Zitronensäure und einen Esslöffel Natronpulver gleichmässig in der WC-Schüssel.

Erhältlich sind diese Stoffe für wenig Geld in jeder Apotheke. Im Kontakt mit Wasser schäumen sie auf, lösen Rückstände und neutralisieren Gerüche. Eine wöchentliche Anwendung reicht aus, um das WC sauber zu halten. Das schont die Umwelt und kostet erst noch weniger.

Umwelt-Tipp 2 zum Downloaden: WC-Reinigung: Es geht auch ohne Chemie [pdf, 899 KB]

Umwelt-Tipp 3: Ernährung - jetzt ist Hochsaison für Kürbisse

Wer regionale und saisonale Lebensmittel kauft, schont die Umwelt und verbessert die eigene Ökobilanz. Aktuell erhältlich: Kürbis aus dem Seeland.

Der Kürbis zählt zu den ältesten Kulturpflanzen und stammt ursprünglich aus Südamerika. Weltweit sind rund 800 Kürbissorten bekannt. Kürbisse bestehen zu 90 Prozent aus Wasser und sind reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidantien.

Ob als Püree, im Kuchenteig, als Suppe, im Ofen gegart, oder zu Konfitüre verarbeitet – Kürbisse sind vielseitig einsetzbar. Einige Sorten
wie der Hokkaido-Kürbis lassen sich unbehandelt an einem kühlen Ort den ganzen Winter über lagern. Auch  in Einmachgläsern (zum Beispiel
süss-sauer eingelegt) ist das aromatische Gemüse sehr lange lagerfähig. Zum Kochen und Essen eignen sich neben dem Fruchtfleisch auch die Kerne und die Blüte.

Bei der Wahl der Sorte lässt man sich am besten von einem lokalen Landwirt beraten. Wer umweltfreundlich handeln
will, achtet beim Kauf auf regionale Herkunft und die Bio-Knospe.

Umwelt-Tipp 3 zum Downloaden: Ernährung - jetzt ist Hochsaison für Kürbisse [pdf, 1.4 MB]

Umwelt-Tipp 4: CodeCheck - die App für umweltverträgliche Produkte

Bedenklich oder unbedenklich? Dank «CodeCheck» kann man Produkte mit problematischen Inhaltsstoffen mit dem Smartphone entlarven.

Enthält diese Schokolade Palmöl? Welches Deo ist aluminiumfrei? In welchem Shampoo finden sich keine kritischen Konservierungsstoffe? Diese Fragen stellen sich oft, wenn man vor dem Verkaufsregal steht. Die App «CodeCheck» setzt genau hier an: Man scannt den Barcode eines Produktes und erhält sofort einen Bewertungskreis. Ist dieser mehrheitlich rot, so enthält das Produkt Inhaltsstoffe, die für Menschen und/oder die Umwelt bedenklich sind. Ist er grün, gilt das Produkt als unbedenklich. CodeCheck liefert zudem gesunde und  umweltfreundliche Alternativen für kritische Produkte. Dabei kann man unerwünschte Zusatzstoffe als Ausschlusskriterium angegeben, um
so zum Beispiel Vorschläge für Produkte ohne Aluminiumzusätze oder Nanopartikel zu erhalten. Auch die Internetseite bietet viele Informationen für Kaufentscheidungen.
Mehr zum Ratgeber Code-Check: www.codecheck.info

Umwelt-Tipp 4 zum Downloaden: CodeCheck - die App für umweltverträgliche Produkte [pdf, 892 KB]

Umwelt-Tipp 5: Mit Herbstlaub Natur und Tieren helfen

Wenn im Herbst die Blätter von den Bäumen fallen, gibt es im Garten viel zu tun. Wer das Laub an Ort und Stelle lässt, tut der Umwelt etwas Gutes.

Kaum ist das Laub in den Gärten zusammengerecht, liegt schon wieder neues da. Doch die Blätter können sinnvoll genutzt werden – sie müssen nicht zwingend in der Grünabfuhr landen. Gemischt mit Häckselgut und Rüstabfällen verwandeln sie sich zum Beispiel in wertvollen Kompost und in nützliche Gartenerde für den nächsten Frühling.

Umweltfreundlich sind auch Laubhaufen: Sie bieten Insekten Schutz vor der Kälte und helfen so auch den  Vögeln bei der Futtersuche im Winter. Für Amphibien und Reptilien bieten Laubhaufen ebenfalls gute Bedingungen. Mit Laub, etwas Stroh und Ästen lässt sich auch ein Überwinterungsplatz für Igel einrichten. Am wohlsten fühlen sich die Tiere an ruhigen Plätzchen zwischen Gebüschen und Baumgruppen.

Das Laub kann man auch zwischen Sträuchern liegen lassen. Auf diese Weise versorgen die Blätter den Boden mit wichtigen Nährstoffen.

Umwelt-Tipp 5 zum Downloaden: Mit Herbstlaub Natur und Tieren helfen [pdf, 1.1 MB]

Umwelt-Tipp 6: Repair-Cafés - reparieren statt wegwerfen

Alte oder kaputte Geräte landen oft im Abfall. Das muss nicht sein: Im Repair-Café Biel erhalten defekte Objekte aller Art ein zweites Leben.

Defekte Kaffeemaschinen, beschädigte Mobiltelefone, alte Fahrräder: Was tun, wenn unsere Alltagshelfer den Geist aufgeben? In den meisten Fällen entsorgt man die Geräte. Doch selbst fachgerechtes Recycling belastet die Umwelt. Und die Abfallmenge in der Schweiz ist überdurchschnittlich hoch: Rund 716 Kilogramm Abfall produziert jede Einwohnerin und jeder Einwohner der Schweiz pro Jahr.

Das muss nicht sein, denn praktisch alle Geräte lassen sich reparieren. Das schont die Ressourcen und macht Freude. In 131 Repair-Cafés in der
ganzen Schweiz bringen Fachleute kostenlos Geräte aller Art wieder zum Laufen. Das Repair-Café in Biel wird dreimal jährlich im «Haus pour
Bienne» an der Kontrollstrasse 22 durchgeführt. Letzter Termin war der 19. Oktober 2019 von 10 bis 16 Uhr.

Mehr zu den Repair-Cafés: www.repair-cafe.ch

Umwelt-Tipp 6 zum Downloaden: Repair-Cafés - reparieren statt wegwerfen [pdf, 1.0 MB]

Umwelt-Tipp 7: Mit App-Erinnerung Abfälle richtig entsorgen

Abfälle richtig entsorgen ist wichtig. Um den Überblick über die Abfuhrtermine zu behalten, gibt es in Biel einen Erinnerungsdienst per App.

Ab 7 Uhr morgens werden in der Stadt Biel Hauskehricht und Kleinsperrgut, Grünabfälle, Glas, Papier und Karton oder Metall abgeholt – doch nur am dafür vorgesehenen Tag. Und die Termine gelten jeweils nur für einen der vier Kreise der Stadt. Um seinen Müll praktisch vor dem Haus entsorgen zu können, lohnt es sich also, den Überblick zu behalten.

Deshalb kann man sich am Vortag Erinnerungen per App schicken lassen. Diese sind ganz einfach zu abonnieren: die App «My local services» kostenlos im App Store oder auf Google Play downloaden und entsprechende Push-Nachrichten aktivieren. Auf diese Weise erhält man auch Informationen über Abfuhrausfälle an Feiertagen oder Neuigkeiten der Stadt. Jetzt die App downloaden und sauber und umweltfreundlich entsorgen!

Umwelt-Tipp 7 zum Downloaden: Mit App-Erinnerung Abfälle richtig entsorgen [pdf, 1.0 MB]

Umwelt-Tipp 8: Umweltfreundlich drucken - geht das? 

Im Büroalltag wird leider selten an die Umwelt gedacht. Dabei kann man zum Beispiel beim Drucken auf einfache Art einiges bewirken.

Obwohl wir in einer digitalen Welt leben, drucken viele noch immer sehr viel auf Papier aus. Am Arbeitsplatz ist das oft unerlässlich. Mit einigen Kniffen kann man aber ökologischer drucken.

Zum Beispiel, indem man auf Recyclingpapier umsteigt oder die leeren Tintenpatronen und Tonerkartuschen zum Auffüllen schickt, statt sie zu entsorgen. Viel bringt ein Blick in die Druckereinstellungen: Jeder Office-Drucker verfügt über die Funktion des beidseitigen Drucks, am besten legt man sie als Standard fest. Wer mehrere Seiten des Dokuments auf eine Seite druckt, senkt den Papierverbrauch erheblich. Oft genügt zudem der Monochrom-Druck anstelle des Farbdrucks.

Fehldrucke müssen nicht entsorgt werden, sondern lassen sich als Notizpapier verwenden. Und ausdrucken ist nicht immer nötig: Oft lassen sich E-Mails und andere Dokumente auch digital abspeichern.

Umwelt-Tipp 8 zum Downloaden: Umweltfreundlich drucken - geht das? [pdf, 937 KB]

Umwelt-Tipp 9: Anfeuern im Kamin – gewusst wie

Ein Feuer im eigenen Kamin oder Schwedenofen macht den Herbst gemütlich. Mit einfachen Massnahmen wird das individuelle Feuern umweltfreundlicher.

Einheimisches Holz ist ein nachhaltiger Brennstoff. Bei der Verbrennung gelangen jedoch Feinstaub und Kohlenmonoxid in die Luft. Wer richtig feuert, kann den Ausstoss dieser Stoffe deutlich reduzieren: Die Verbrennung ist am saubersten, wenn das Feuer sehr heiss ist und nicht mottet oder qualmt. Wichtig ist, dass nur naturbelassenes, trockenes Holz verwendet wird und die Lüftungsklappe möglichst offenbleibt:
Der Sauerstoff sorgt für eine sauberere Verbrennung.

Beim Anfeuern sollte das Holz von oben in Brand gesetzt werden. Also: dicke Scheite zuunterst, darauf in einer Kreuzbeige Kleinholz und idealerweise trockenes Tannenholz oder etwas Holzwolle zum Anzünden. Danach immer mal wieder ein Scheit nachlegen, damit die Temperatur konstant hoch und die Stimmung gemütlich bleibt.

Umwelt-Tipp 9 zum Downloaden: Anfeuern im Kamin – gewusst wie [pdf, 977 KB]

Umwelt-Tipp 10: Schuhe imprägnieren ohne Chemikalien

Imprägnierte Schuhe schützen vor nasskalten Füssen: Zu den schädlichen Sprays mit PFC gibt es umweltverträglichere Alternativen.

Imprägnier-Cremes sind grundsätzlich umweltverträglicher als Sprays, weil beim Auftragen weniger Gift in die Umwelt gelangt. Ein Blick auf die Inhaltsstoffe ist aber sinnvoll: Die meisten Mittel enthalten sogenannte perfluorierte Chemikalien, kurz PFC. Diese künstlich hergestellten Verbindungen von Fluor und Kohlenstoff sind zwar praktisch, weil sie dauerhaft wasserabweisend wirken. Sie sind allerdings auch giftig für die Umwelt und den Menschen und werden in der Natur kaum abgebaut. So konnte schon PFC in der Leber von Eisbären oder im Blut von Babys nachgewiesen werden.

Es lohnt sich, im Handel auf PFCfreie Imprägnier-Produkte zu achten, etwa von Nikwax oder Toko. Und Experimentierfreudige können
ihre Schuhe auch mit Leinöl, Melkfett oder Bienenwachs wasserfest machen.

Umwelt-Tipp 10 zum Downloaden: Schuhe imprägnieren ohne Chemikalien [pdf, 1.5 MB]

Umwelt-Tipp 11: Beim Heizen und Lüften Energie sparen

In Schweizer Haushalten entfallen rund zwei Drittel des Energiebedarfs aufs Heizen. Mit kleinen Veränderungen lässt sich dabei viel einsparen.

Wer effizient heizt, spart nicht nur Energie, sondern auch Geld: Das Senken der Raumtemperatur um nur 1° Grad Celsius vermindert den Energieverbrauch bereits um rund 6 Prozent. Empfohlen wird eine Temperatur um 20 ° C im Wohn- und Aufenthaltsbereich und um 17 ° C in
den Schlafräumen.

Damit die warme Luft gut zirkulieren kann, sollten Heizungskörper nicht von Möbeln verdeckt werden. Das Schliessen von Roll- und Fensterläden verhindert die Auskühlung des Zimmers.

Auch beim Lüften gibt es viel Sparpotenzial. Offene Kippfenster  erschwenden
viel Energie, lassen aber kaum frische Luft hinein. Stosslüften ist viel wirkungsvoller: Dreimal täglich mehrere Fenster für 5 Minuten öffnen bringt mehr Frischluft ins Haus und lässt weniger Wärme entweichen. Dieses «Querlüften» führt die Feuchtigkeit ab und verhindert Schimmel.

Umwelt-Tipp 11 zum Downloaden: Beim Heizen und Lüften Energie sparen [pdf, 915 KB]

Umwelt-Tipp 12: Superfood - Wundermittel aus der Region

Quinoa, Chia-Samen und Goji-Beeren: Superfood liegt im Trend. Zu diesen exotischen «Wundermitteln» gibt es Alternativen aus der Region.

Unter Superfood versteht man Lebensmittel,die besonders gesund sein sollen. Oft werden sie über weite Strecken in die Schweiz transportiert und sind deshalb ökologisch bedenklich. Aber es gibt regionale biologische Alternativen, die genauso reich an Vitaminen und Mineralstoffen sind und auch in Supermärkten erhältlich sind:

  • Hirse statt Quinoa: Die bolivianische Pflanze Quinoa ist reich an Eiweiss, Magnesium und Eisen. Hirse, eine der ältesten Getreidesorten, die bei uns angebaut wird, enthält die gleichen Nährstoffe und ist ebenfalls glutenfrei. 
  • Leinsamen statt Chia-Samen: Chia-Samen stammen aus Mittelamerika und sind reich an Omega-3-Fettsäuren. Ihr lokales Pendant heisst Leinsamen. Diese schmecken im morgendlichen Müesli besonders gut.
  • Sanddorn statt Goji-Beeren: Die exotische Goji-Beere ist gut fürs Immunsystem und eine wahre Vitamin-CBombe. Das gilt auch für die Sanddorn-Beere, die aus unserer Region stammt.

Umwelt-Tipp 12 zum Downloaden: Superfood - Wundermittel aus der Region [pdf, 1.2 MB]

Umwelt-Tipp 13: Mit Smoothies und Croûtons gegen Food Waste

Wer bewusster einkauft, muss weniger Lebensmittel wegwerfen. Food Waste lässt sich aber auch auf andere Art reduzieren.

Rund 2,8 Millionen Tonnen Lebensmittel landen in der Schweiz jedes Jahr im Abfall. Das sind über 200‘000 voll beladene Lastwagen. Eine Ressourcen-Verschwendung, die nicht sein muss.

Wer gezielt mit einer Liste einkauft, verhindert Fehlkäufe. Resten lassen sich am nächsten Tag aufwärmen. Blätter von Randen, Karotten oder Radieschen schmecken als Kräuter in Salaten oder als Pesto. Wer Fleisch einkauft, sollte nicht nur bei den Edelstücken zugreifen. Und warum nicht einmal in einer Bäckerei oder in der Äss-Bar in Biel Brot und Gebäck vom Vortrag kaufen? Oder mit der App «Too Good To Go» Essen bestellen, das sonst entsorgt werden müsste?

Aus trockenem Brot kann man Fotzelschnitten, Croûtons oder Paniermehl machen. Überreife Früchte lassen sich zu einem Smoothie erarbeiten, und mit einem Spritzer Zitrone schmecken sie wie frisch.

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Umwelt-Tipp 14: Weihnachtsbeleuchtung? Ja, aber...!

Viele Leute schmücken ihr Haus in der Weihnachtszeit gerne mit Lichterketten und Co. Dabei lohnt es sich, auf stromsparende Produkte zurückzugreifen.

Die Weihnachtsbeleuchtungen in der Schweiz verbrauchen jedes Jahr 100 Millionen Kilowattstunden Strom: soviel wie 25’000 Familien in einem Jahr. Mit Zeitschaltuhren lässt sich der Verbrauch verringern. Wer seine Anlage um 17 Uhr ein- und um 21 oder 22 Uhr wieder ausschaltet, hilft auch den nachtaktiven Tieren – künstliches Licht kann deren Tagesablauf durcheinanderbringen.

Warum nicht einmal auf die künstliche Beleuchtung verzichten? Allein schon eine Kerze auf dem Fenstersims oder auf dem Tisch zaubert eine wunderbare Stimmung herbei. In jedem Fall lohnt es sich, auf Lichterketten mit LED umzustellen, die 90 Prozent weniger Strom benötigen. LED-Birnen erhitzen sich nicht und verringern so auch die Brandgefahr. Und: Kauft man für den Aussengebrauch Lichterketten mit Solarzellen, wird kein zusätzlicher Strom benötigt.

Umwelt-Tipp 14 zum Downloaden: Weihnachtsbeleuchtung? Ja, aber...! [pdf, 930 KB]

Umwelt-Tipp 15: Wie grün ist der Weihnachtsbaum?

Jedes Jahr stehen in Schweizer Stuben über eine Million Weihnachtsbäume, die nach dem Fest entsorgt werden: Viel Spielraum, um ökologischer zu handeln.

Die umweltfreundlichste Lösung ist grundsätzlich der Verzicht auf einen Weihnachtsbaum. Möchte man sich das weihnachtliche Flair dennoch  ins Wohnzimmer holen, kann man auf Labels wie die Bio-Knospe oder FSC achten: Diese Bäume stammen aus umwelt- und sozialverträglicher Forstwirtschaft.

Webseiten wie www.ecosapin.ch oder www.traumbaum.ch vermitteln einen Mietservice: Regionale Gartenbauunternehmen liefern den eingetopften Weihnachtsbaum kurz vor Weihnachten und holen ihn nach den Festtagen wieder ab. Der Baum kann danach wieder eingepflanzt und im nächsten Jahr erneut verwendet werden.

Eine weitere Möglichkeit sind künstliche Bäume: Verwendet man sie fünf Jahre oder mehr, ist der Einfluss auf die Umwelt geringer, als wenn man jedes Jahr einen neuen Baum kauft.

Umwelt-Tipp 15 zum Downloaden: Wie grün ist der Weihnachtsbaum? [pdf, 1.5 MB]