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Zusammenarbeit zwischen der Stadt Biel und den Bieler Wohnbaugenossenschaften gestärkt

(31.03.2014)

Die Behörden der Stadt Biel und die Vertreter und Vertreterinnen der gemeinnützigen Wohnbauträger haben am Montag eine Charta unterzeichnet, welche die Grundsätze ihrer Zusammenarbeit für die kommenden Jahre festlegt. Diese Charta wurde dank intensiver gemeinsamer Bemühungen erstellt. Sie legt die Bedingungen fest, die es erlauben sollen, die Attraktivität des Bieler Wohnungsbestandes mittels einer langfristigen Entwicklung der Wohnbaugenossenschaften zu verbessern.

31 Bieler Wohnbaugenossenschaften (WBG) bewirtschaften aktuell rund 4‘500 mehrheitlich preisgünstige Wohnungen. Dies entspricht einem Anteil von rund 16 % des gesamten Wohnungsbestandes auf dem Gebiet der Stadt Biel. Den WBG kommt im Hinblick auf ein erschwingliches Wohnungsangebot im Bieler Wohnungsmarkt eine sehr wichtige Rolle zu. Dies umso mehr, als die meisten Genossenschafts-Liegenschaften auf städtischen Baurechtsgrundstücken stehen und zu einem grossen Teil aus den 1950er-Jahren stammen. Diese in den kommenden Jahren auslaufenden Baurechtsverträge sind zu erneuern, denn weder die Stadt Biel noch die Baugenossenschaften streben den so genannten Heimfall an. Um das zweckmässige Vorgehen gemeinsam festzulegen, starteten die Stadt Biel (Erich Fehr, Stadtpräsident, und Silvia Steidle, Finanzdirektorin) sowie einer Abordnung der Bieler Wohnbaugenossenschaften (Uwe Zahn, Nicolina Bernabei, Daniel Bachmann, Heidi Lüdi, Fritz Freuler) unter der Moderation und Leitung von Dr. Christian Portmann im Sommer 2013 einen gemeinsamen Entwicklungsprozess.

Der Gemeinderat teilt die Auffassung, wonach die Verlängerung der Baurechtsverträge mit den Wohnbaugenossenschaften für Biel eine einmalige Chance darstellt. Diese sollen eine langfristig angelegte Erneuerung und Weiterentwicklung des Gebäudebestandes zur Erweiterung eines erschwinglichen und zeitgemässen Wohnungsangebotes für den breiten Mittelstand als Beitrag an die Stadtentwicklung ermöglichen. Wichtig ist dabei die Verbindung der Bedürfnisse der Stadtentwicklung hinsichtlich Wohnungs- und Bevölkerungsmix mit der Erneuerung der Liegenschaften im Eigentum der Wohnbaugenossenschaften. Er beschloss dementsprechend die vorgeschlagenen Massnahmen umgehend an die Hand zu nehmen:

I. Charta über die Zusammenarbeit zwischen Stadt Biel undgemeinnützigen Bieler Wohnbauträgern

Die künftig intensivierte Zusammenarbeit zwischen der Stadt und den gemeinnützigen Wohnbauträgern beruht auf der am Montag gemeinsam unterzeichneten Charta 2014-2017.

II. Pilotphase 2014/2015

Mit der, der stadträumlichen Bedeutung folgenden und genossenschaftsübergreifenden Abstimmung der Erneuerungs- und Entwicklungsstrategien der Stadt und der Wohnbaugenossenschaften wird Neuland betreten. Teilweise fehlt es an den aktuellen planerischen Grundlagen. 2014/2015 sollen die gemachten Überlegungen zu den künftigen zusätzlichen Inhalten der Baurechtsverträge anhand von etwa zwei bis drei Pilotfällen konkretisiert und verfeinert werden, bevor sie bei den in den kommenden Jahren auslaufenden Baurechtsverträgen angewendet werden.

III. Schaffung einer konkreten rechtlichen Grundlage auf kommunaler Ebene

Die Förderung des gemeinnützigen Wohnungsbaus soll in der Stadt Biel rechtlich verankert und die bewährte, langjährige Praxis der Baurechtsgewährung an die gemeinnützigen Wohnbauträger sowie das Instrumentarium zur Wahrung der öffentlichen Interessen präzisiert werden. Es ist vorgesehen, dem Stadtrat Anfang 2015 eine Gesamtvorlage zu unterbreiten.

IV. Paritätische Arbeitsgruppe Gemeinnütziger Wohnungsbau (AGGW)

Ein Kernelement der Charta 2014-2017 ist die paritätische „Arbeitsgruppe gemeinnütziger Wohnungsbau (AGGW)“, welche den Gemeinderat in strategischen und konzeptionellen Fragen berät. Eine Schlüsselrolle kommt der AGGW insbesondere in der erwähnten Pilotphase 2014/2015 zu. Die AGGW setzt sich aus je zwei Vertretungen der Stadt Biel und der Wohnbaugenossenschaften zusammen und wird ihre Arbeit umgehend aufnehmen.

Weitere Auskünfte erteilen:

Silvia Steidle
Finanzdirektorin
T: 032 326 13 01

Uwe Zahn
Vertreter der Interessengemeinschaft
der Bieler Wohnbaugenossenschaften (IG Biel)
T: 032 322 25 75
uwe.zahn@bluewin.ch





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