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Erster Schritt für den Bau von Siedlungen mit sozialem und umweltfreundlichem Gehalt auf der Gurzelen

(03.09.2019)

Die Entwicklung im Bereich Gurzelen schreitet weiter voran. Es wurde eine Ausschreibung lanciert, die sich ausschliesslich an Wohnbaugenossenschaften richtet. Dadurch sollte die Stadt Biel bis Ende März 2020 einen Partner mit innovativen Ideen bestimmen können, um den Bau einer ersten nachhaltigen, lebenswerten und in aller Hinsicht gut integrierten Siedlung aufzugleisen.

In den nächsten Jahren wird sich das Gesicht des Quartiers Gurzelen weiter verändern. Das Entwicklungsgebiet, bestehend aus dem ehemaligen Fussballstadion, dem angrenzenden Trainingsgelände und dem Gurzelenplatz, ist gross. Es ist vollständig im Besitz der Stadt Biel und stellt eine wertvolle Baulandreserve dar. Diese ist ausserdem sehr gut gelegen: in der Nähe des Stadtzentrums und der öffentlichen Parkanlage Schüssinsel mit einer sehr guten Anbindung an den öffentlichen Verkehr.

Das Entwicklungskonzept der Gurzelen wurde von der Bevölkerung im Mai 2019 anlässlich der Volksabstimmung über die allgemeine Planung angenommen. Überbauungen mit vornehmlich genossenschaftlichen Wohnungen sowie ein neuer öffentlicher Platz für das Quartier werden schrittweise den heutigen Gurzelenplatz sowie das ehemalige Fussballstadion und das angrenzende Trainingsgelände ersetzen.

Aufgrund der Grösse des Entwicklungsgebiets der Gurzelen werden die Projekte etappenweise realisiert. So lässt sich einerseits eine Übersättigung des Wohnungsmarkts vermeiden und besser auf dessen Entwicklung reagieren und andererseits eine langsamere und natürlichere Einbindung der neuen Bauten ins bestehende städtische Gefüge unterstützen.

Die erste Etappe betrifft den Gurzelenplatz. Es ist vorgesehen, den nördlichen Teil der Burgergemeinde Bözingen abzutreten, um einer Verpflichtung nachzukommen, welche die Stadt 2008 anlässlich eines Abtausches von Industriegelände eingegangen war. Der restliche Teil des Gebiets muss für gemeinnützige Wohnungen und Aktivitäten zur Verfügung stehen.

Die Stiftung Zentrum SIV betreibt ein Wohnheim und Werkstätten in den Bereichen Mechanik, Elektronik, Gravieren und Montagearbeiten für Menschen mit einer Beeinträchtigung. Ihre Räumlichkeiten sind zurzeit auf vier Standorte verteilt, zwei in unmittelbarer Nähe des Entwicklungsgebiets Gurzelen. Schon seit mehreren Jahren hat die Stiftung mit Raumproblemen zu kämpfen. Diese kann sie mit dem Bau und der Konzentration ihrer Räumlichkeiten im Bereich der Gurzelen lösen. In der neuen Überbauung ist deshalb eine Fläche von 2’500 m2, verteilt auf zwei Stockwerke für sie reserviert.

Der ganze Bereich zwischen der Blumenstrasse und der General-Dufour-Strasse wird, mit Ausnahme des für die Stiftung Zentrum SIV reservierten Teils, einem gemeinnützigen Wohnbauträger zugeteilt. Um diesen Schlüsselpartner zu finden, hat der Gemeinderat beschlossen, eine Ausschreibung zu lancieren, die sich ausschliesslich an Wohnbaugenossenschaften richtet und deren Ziel es ist, den bestmöglichen Partner und Investor zu finden.

Durch dieses Vorgehen soll ein Bauvorhaben mit innovativem und nachhaltigem sozialem und umweltfreundlichem Gehalt gefördert werden. Dafür soll der geeignetste Partner gefunden werden, d.h. derjenige mit der überzeugendsten Philosophie und dem besten Projekt. Die Grundstückpreise sind im Rahmen dieser Auswahl zweitrangig, denn der Baurechtszins für die Wohnbaugenossenschaften ist fix. Er ist in Artikel 8 der Verordnung über die Förderung des gemeinnützigen Wohnungsbaus der Stadt Biel festgelegt, gemäss den Richtlinien des Bundesamtes für Wohnungswesen.

Der potentielle Bauherr und Investor wird daher aufgrund eines Konzepts ausgewählt, das seine Vorstellungen und seine Projektphilosophie vorstellt. Die Hauptthemen sind: Lebensqualität, Wohnform, architektonische Qualität, Nachhaltigkeit, Energieeinsparungen, Mobilität, Innovation, soziale, funktionelle und altersmässige Durchmischung usw.

Durch dieses Vorgehen können die Weichen für eine beispielhafte, zukunftsgerichtete Entwicklung, insbesondere in Bezug auf Energie, Architektur und Mobilität gestellt werden. Im Anschluss daran, d.h. im Verlauf des Jahres 2020 werden die Stadt Biel und der gemeinnützige Investor gemeinsam einen Architektur-Projektwettbewerb durchführen, um das ursprüngliche Konzept zu konkretisieren. Bei einem reibungslosen Ablauf könnte 2021 ein Baugesuch eingegeben und im folgenden Jahr mit den Bauarbeiten begonnen werden.

Die Zwischennutzung im restlichen Entwicklungsgebiet der Gurzelen, d.h. im Bereich des ehemaligen Stadions, kann bis zur Realisierung weitere Bauvorhaben und öffentlicher Räume beibehalten werden.

Weitere Informationen:
www.biel-bienne.ch/gurzelen_esp

Weitere Auskünfte erteilt:

Erich Fehr
Stadtpräsident von Biel
T : 032 326 11 01

 





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