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Projekt zur Schaffung neuer gemeinnütziger Wohnungen am Mettlenweg

(02.05.2019)

Am Mettlenweg sollen genossenschaftliche Neubauten entstehen. Mit der Unterstützung der Stadt Biel als Eigentümerin der betroffenen Grundstücke hat die Wohnbaugenossenschaft Wobe im letzten Herbst einen Architekturwettbewerb für den Neubau von Wohnungen sowie für die Umgestaltung der gemeinsam genutzten Aussenräume der Siedlung lanciert. Das vom Atelier Bonnet Architectes in Genf (Architektur) und vom Atelier du Paysage J-Y Le Baron in Lausanne (Landschaftsarchitektur) entwickelte Siegerprojekt dient als Basis für die weitere Planung. Alle eingereichten Projekte werden vom 3. bis 14. Mai 2019 an der Bözingenstrasse 39 in Biel öffentlich ausgestellt.

Zwei Gebäudetypen aus den frühen 1960er Jahren -  ein Hochhaus, das derzeit umfassend renoviert wird und drei Reihenhäuser – bilden heute den Wohnkomplex der Wohnbaugenossenschaft Wobe, der im Osten der Stadt am Nordrand des Quartiers Geyisried und in unmittelbarer Nähe der Bahnlinie, die Biel mit Solothurn verbindet, liegt. Nach einer Nutzungsdauer von mehr als 50 Jahren sind die Reihenhäuser mit jeweils vier Wohnungen in einem sehr schlechten Zustand und erfordern eine umfangreiche Sanierung.

Die Genossenschaft Wobe hat deshalb im September 2018 in Abstimmung mit der Stadt Biel einen Architekturwettbewerb lanciert. Das Ziel besteht einerseits darin, die Reihenhäuser durch Neubauten zu ersetzen, um so die Zahl der Genossenschaftswohnungen zu erhöhen und gleichzeitig deren Qualität zu verbessern. Andererseits sollen die von allen Bewohnerinnen und Bewohnern der Genossenschaftssiedlung (inkl. Hochhaus) gemeinsam genutzten Aussenräume aufgewertet werden.

Diese Ziele stimmen sowohl mit der Politik der Stadt zur Förderung des gemeinnützigen Wohnungsbaus (s. Reglement zur Förderung des gemeinnützigen Wohnungsbaus, wonach der Anteil gemeinnütziger Wohnungen am gesamten Wohnungsbestand in Biel bis 2035 mindestens 20% betragen soll) als auch mit den Schlussfolgerungen des Bieler Modellvorhabens «Abstimmung von Liegenschaftserneuerung und Stadtentwicklung» (s. Medienbericht vom 12. Dezember 2017) überein:
https://www.biel-bienne.ch/de/pub/meta_navigation/medien.cfm?newsid=14111).

Fünfzehn Teams qualifizierter Fachpersonen aus den Bereichen Architektur und Landschaftsarchitektur haben am Projektwettbewerb Mettlenweg teilgenommen. Er lief bis März 2019 und wurde entsprechend den Normen des Schweizerischen Ingenieur- und Architektenvereins (SIA) durchgeführt. Die aus Fachexpertinnen und -experten aus den Bereichen Architektur, Landschaftsarchitektur und gemeinnütziger Wohnungsbau sowie aus Vertreterinnen und Vertretern der Wohnbaugenossenschaft Wobe und der Stadt Biel bestehende Jury hat alle eingegangenen Vorschläge genau geprüft. Zur Weiterverfolgung hat sie einstimmig das vom Atelier Bonnet Architectes in Genf (Architektur) und vom Atelier du Paysage J-Y Le Baron in Lausanne (Landschaftsarchitektur) erarbeitete Projekt «MiniMax» empfohlen.

Das Projekt «MiniMax» hat die Wettbewerbsjury durch die gute städtebauliche Einbindung, die hohe Qualität der Wohnungen und der gemeinsam genutzten Räume sowie durch die ansprechend gestalteten Aussenräume überzeugt. Durch die vom Projekt vorgeschlagene angemessene Verdichtung der Siedlung erhält die Wohnbaugenossenschaft Wobe die Möglichkeit, ihr Wohnungsangebot zu erweitern sowie dessen Qualität und Vielfalt zu verbessern. Die Zahl der Wohnungen wird in der Tat von zwölf (bestehende Reihenhäuser) auf zweiundvierzig (gemäss Projekt «MiniMax») steigen. Zu den Stärken des Vorschlags gehört die hohe Durchlässigkeit der Überbauung, sowohl bei den Freiräumen als auch bei Bauten. Diesem Projekt gelingt es, die städtebaulichen und gesellschaftlichen Fragen rund um die Neugestaltung dieser Wohnsiedlung mit Feingefühl und Virtuosität zu beantworten.

Die Bauvorschriften müssen nun geändert werden, um die für den Bau der neuen Wohnsiedlung der Genossenschaft Wobe am Mettlenweg verbundene Verdichtung zu ermöglichen. Dieser Planungsprozess wird demnächst starten. In etwa zwei Jahren werden sich die Bieler Stimmberechtigten dazu äussern können. Wenn alles optimal läuft, könnte mit dem Bau der neuen Gebäude im Jahr 2022 begonnen werden.

Alle Ergebnisse des Wettbewerbs werden vom 3. bis 14. Mai 2019 an der Bözingenstrasse 39 in Biel ausgestellt. Es gelten folgende Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 17.00 bis 19.00 Uhr und an den Samstagen (4. und 11. Mai) von 10.00 bis 12.00 Uhr.

Das Wettbewerbsprogramm sowie der Jurybericht können auf der Webseite der Stadt Biel unter www.biel-bienne.ch/planung_stadtraum --> Städtebauliche Wettbewerbe nachgelesen werden.


Weitere Auskünfte erteilen:
Erich Fehr
Stadtpräsident von Biel
T: 032 326 11 01

Florence Schmoll
Leiterin Abteilung Stadtplanung der Stadt Biel
T: 032 326 16 21

 

 

 





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