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Leistungsverträge mit den Bieler Kulturinstitutionen 2020–2023: mehr Beiträge für lokale Institutionen

(26.02.2019)

Der Gemeinderat hat für die Periode 2020–2023 neue Leistungsverträge mit den Bieler Kulturinstitutionen abgeschlossen. Betroffen sind neun Institutionen von regionaler Bedeutung und 22 lokale Institutionen. Dank diesen Verträgen können die Kulturorganisationen ihre Aktivitäten besser vorausplanen und der Bieler Bevölkerung ein qualitativ hochstehendes Kulturangebot bieten. Es ist der Wille des Gemeinderats, im Vergleich zur laufenden Vertragsperiode gezielte Beitragserhöhungen zu sprechen, um die verheissungsvollsten Entwicklungsprojekte zu fördern. Ausserdem hat er beschlossen, als Ergänzung zu den bestehenden Kulturangeboten, einen Vertrag mit vier neuen lokalen Institutionen abzuschliessen: dem Konzert- und Kulturzentrum Le Singe, dem Festival PlusQ’île, dem Autonomen Jugendzentrum Chessu und den Bourgkonzerten.

Die Stadt Biel intensiviert ihre Förderung der Kulturakteure. In diesem Sinn hat der Gemeinderat gezielte Beitragserhöhungen gesprochen. So erhalten vier zusätzliche lokale Kulturinstitutionen einen Leistungsvertrag, der es ihnen erlaubt, das Kulturangebot für die Periode 2020–2023 vorauszuplanen. Insgesamt gelangen damit 31 lokale und regionale Institutionen in den Genuss eines festen Vertrags.

Die Stadt Biel schliesst mit den Kulturinstitutionen Leistungsverträge über vier Jahre ab. Die nächste Vertragsperiode erstreckt sich von 2020 bis 2023. Ziel dieser Leistungsverträge ist es, die finanzielle Solidität der Kulturinstitutionen zu stärken, damit sie ihre Aktivitäten vorausplanen und ein vielfältiges, qualitativ hochstehendes Kulturangebot entwickeln können. So ergeben sich leistungsstarke, aus-strahlende Institutionen, welche die Standortattraktivität von Biel für Private und Unternehmen steigern. Die betroffenen Kulturinstitutionen werden in zwei Kategorien eingeteilt: Institutionen mit regionaler oder mit lokaler Bedeutung.

Institutionen von regionaler Bedeutung
Für die Vertragsperiode 2020–2023 legen die Stadt Biel, der Gemeindeverband Kulturförderung Biel-Seeland-Berner Jura (BSJB Kultur) und der Kanton Bern die Priorität auf die Stabilität der Institutionen. Sie behalten die bereits unterstützten Institutionen und die seit 2016 geltenden Beiträge bei. Doch wollen sie zwei Institutionen, die ein grosses Entwicklungspotenzial aufweisen, besondere Im-pulse verleihen: Das Théâtre de la Grenouille erhält eine Beitragserhöhung von CHF 300'000, das Festival du Film Français d’Helvétie eine solche von CHF 70'000. Somit beläuft sich der Mehraufwand, der von den drei Finanzierungspartnern getragen wird, auf CHF 370'000. Davon gehen CHF 185'000 zu Lasten der Stadt Biel.

Das Théâtre de la Grenouille, das in erster Linie Werke für die Jugend produziert, will zu einem zweisprachigen regionalen Zentrum für Jugendtheater werden. Die Finanzierungspartner sind von der Qualität und vom Potenzial dieses Projekts überzeugt und haben deshalb einer Beitragserhöhung zugestimmt.

Das Festival du Film Français d’Helvétie (FFFH) kombiniert die Bieler Spezialität, die französisch-sprachige Kultur im zweisprachigen Umfeld darzustellen, äusserst effizient mit seiner Strahlkraft im Inland. Ab 2020 wird sich das Festival, namentlich mit der Schaffung eines Off-Festivals, auf mehreren Ebenen weiterentwickeln.

Der Beitrag der Stadt Biel wird für die Institutionen von regionaler Bedeutung ab 2020 jährlich CHF 8'485'700 betragen (2016–2019: CHF 8'300'700). Neun Institutionen von regionaler Bedeutung sind in Biel angesiedelt: das Theater und Orchester Biel Solothurn TOBS, die Stadtbibliothek, das Neue Museum Biel NMB, das Centre Pasquart, Nebia, das Photoforum Pasquart, das Théâtre de la Grenouille, das Festival du Film Français d’Helvétie (FFFH) und die Bieler Fototage.

Die Institutionen von lokaler Bedeutung
Der Gemeinderat hat beschlossen, angesichts ihrer grossen Angebotsqualität und ihres Entwicklungspotenzials mit vier neuen Institutionen einen Leistungsvertrag abzuschliessen. Es handelt sich um das Konzert- und Kulturzentrum Le Singe (Jahresbeitrag: CHF 80'000), das Festival PlusQ’île (CHF 35'000), das Autonome Jugendzentrum Chessu (CHF 40'000) und die Bourgkonzerte (CHF 10'000). Diese neuen Verträge erlauben eine ausgewogenere Verteilung der Beiträge auf die verschiedenen Sparten und Zielgruppen, insbesondere zugunsten der Jugend und der Familien so-wie der Veranstaltungen, die für Biels kulturelles Angebot entscheidend sind.

Überdies hat der Gemeinderat für 18 bereits unterstützte Institutionen einer Vertragsverlängerung zugestimmt und sieben von ihnen eine Beitragserhöhung gewährt. Die betroffenen Institutionen sind: das Filmpodium, der Kunstverein, die Stiftung Robert Walser, Lokal-int, das Festival Ear we are, die Société philharmonique und Visarte Biel-Bienne. Dank dieser Erhöhungen können sich diese Institutionen, die für die Förderung der Bieler Kunstschaffenden wichtig sind, den Herausforderungen in ihrem Tätigkeitsbereich stellen. So sollen neue, vielversprechende Projekte möglich werden.

Bei der Ausschreibung für die Vertragsperiode 2020–2023 haben sich 25 Kulturinstitutionen beworben. Bei der Beurteilung der Bewerbungen wurde ihr Beitrag zur Angebotsvielfalt, ihre Bedeutung für die Förderung der Bieler Kunstschaffenden, die Qualität ihrer Organisation und ihr Entwicklungspotenzial berücksichtigt. Insgesamt werden für die Periode 2020–2023 Verträge mit 22 lokalen Institutionen und einem Gesamtbeitrag von CHF 848'200 (Vorperiode: CHF 671'100) abgeschlossen.

Genehmigung der Verträge
Die Leistungsverträge mit einem Verpflichtungskredit von jährlich CHF 80'000 oder mehr werden am 20. März 2019 dem Stadtrat vorgelegt. Daneben sind die Kredite für das TOBS und die Stadtbibliothek dem obligatorischen Referendum unterstellt.

Weitere Auskünfte erteilt:

Cédric Némitz
Gemeinderat
T: 032 326 14 11





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