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Landschaftspflege auf dem Bözingenberg

(07.12.2018)

Seit kurzem werden am Bözingenberg Massnahmen im Wald und in der Landwirtschaft umgesetzt, welche die Biodiversität fördern. Dazu kommen Massnahmen, welche direkt der Bevölkerung dienen, wie beispielsweise der Unterhalt von Wegen und Feuerstellen. Die Arbeiten werden von der Betreiberin des Steinbruchs Vorberg als Ersatz- und Ausgleichsmassnahme für die Erweiterung des Steinbruchs finanziert.

2016 genehmigte der Gemeinderat der Stadt Biel eine Erweiterung des Steinbruchs Vorberg bzw. die entsprechende Überbauungsordnung, welche unter Führung der Stadtplanung erarbeitet wurde.
Die Überbauungsordnung regelt unter anderem die Rahmenbedingungen für den Abbau sowie die Wiederherstellung der Flächen, sobald der Abbau beendet ist. Für die Waldrodung, welche aufgrund der Erweiterung des Steinbruchs erfolgte, ist die Betreiberin, die Steinbruch AG Vorberg, ersatzpflichtig, was bedeutet, dass sie die Ersatz-, beziehungsweise Ausgleichsmassnahmen zu finanzieren hat.

Zu den ökologischen Ersatzmassnahmen gehören die seit 2017 laufenden Aufwertungen im Gebiet Tierpark-Taubenlochschlucht sowie die kürzlich gestarteten Landschaftspflegemassnahmen auf dem Bözingenberg. Seit Ende Oktober führt die Forstequipe der Burgergemeinde Biel Holzereiarbeiten aus. Die teilweise dichten Baumbestände und die steilen Waldränder werden ausgedünnt, um mehr Licht für die Kraut- und Strauchschicht zu schaffen und die Verjüngung des alten Baumbestandes zu fördern. Gleichzeitig werden die imposanten Buchen, Ahorne und Wettertannen auf den Weiden geschont und nötigenfalls gepflegt.

Diese Arbeiten sind Teil des sogenannten «Integrierten Betriebsplans Bözingenberg», der im Auftrag der Steinbruch AG Vorberg vom Umweltbüro Le Foyard zusammen mit dem Landschaftswerk Biel-Seeland und unter Beizug der Förster der Burgergemeinde Biel erarbeitet wurde. Während der kommenden fünfzehn Jahre sollen auf der Grundlage dieses Plans über vierzig Massnahmen
zugunsten der Landwirtschaft, der Forstwirtschaft, des Naturschutzes und der Erholung umgesetzt werden. Der Integrierte Betriebsplan Bözingenberg hält unter anderem fest, dass die Juraweiden nur auf ihre typische Art genutzt werden können, wenn der Wald sorgfältig bewirtschaftet wird. Zusätzlich bedarf es der Förderung und Pflege der vielfältigen und ökologisch sehr wertvollen ebensräume
wie Trockenstandorte, Hecken oder Steinwälle, aber auch des Unterhalts der Wege und Feuerstellen. All diese Massnahmen sollen schliesslich dazu beitragen, dass erholungssuchende Wanderinnen und Wanderer oder Bikerinnen und Biker auf dem Bözingenberg eine intakte Landschaft vorfinden.

Weitere Auskünfte erteilen:

Silvia Hanssen
Delegierte Umwelt der Stadt Biel
T: 032 326 16 39

Christoph Iseli
Forstingenieur, Landschaftswerk Biel-Seeland
T: 079 207 57 66

Bruno Müller
Präsident des Verwaltungsrats, Steinbruch AG Vorberg
T: 079 792 31 44





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