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Verkehrlich flankierende Massnahmen zum Ostast der A5 – Umsetzung der Massnahmen um den Bärenplatz und Portplatz

(22.01.2018)

Die Stadt Biel wird am 24. Januar 2018 die nächsten verkehrlich flankierenden
Massnahmen im Bereich Bärenplatz und Portplatz umsetzen.


Am 27. Oktober 2017 wurde der Ostast der A5 eröffnet. Dank der neuen Umfahrung können
die Quartiere vom Verkehr entlastet und der öffentliche Verkehr gezielt priorisiert werden.
Weiter kann dank dem Ostast die Sicherheit der Fussgängerinnen und Fussgänger sowie der
Velofahrenden markant verbessert werden. Um diese Ziele zu erreichen, braucht es die von
der Region geplanten verkehrlich flankierenden Massnahmen. In diesem Rahmen setzt die
Stadt Biel nun folgende Massnahmen um:

Verkehrlich flankierende Massnahmen im Bereich Bärenplatz
Öffentlichen Verkehr gezielt priorisieren: Um dem öffentlichen Verkehr im Bereich Bärenplatz
Priorität einzuräumen, wird eine Lichtsignalanlage den Verkehr am Längfeldweg und an der
Orpundstrasse in Höhe des Mettlenwegs zurückhalten. Diese Lichtsignalanlagen werden
auch eingesetzt, um den Verkehrsfluss bei Überlastung des Bärenplatzes zu verbessern.
Hierbei handelt es sich um eine Massnahme der Verkehrslenkung an der Zufahrt nach Mett
über den Längfeldweg. Langfristig soll der Verkehr, welcher nicht aus dem Quartier Mett
kommt und kein Ziel im Quartier Mett anfährt, die A5 oder die Nordachse in Richtung
Bözingen oder Zentrum befahren. So sollen die für die Bewohnerinnen und Bewohner des
Quartiers vermeidbaren Beeinträchtigungen reduziert werden. Durch zwei nach demselben
Prinzip geschaltete Lichtsignalanlagen kann auch der von Süden über die Orpundstrasse
kommende Busverkehr priorisiert und der Verkehrsfluss somit auf der Höhe der Kreuzung
Mettlenweg verbessert werden.

Sicherheit erhöhen:
Die Gleisunterführung der Mühlestrasse wird in Richtung Mettstrasse neu
einspurig befahrbar sein. Velofahrerinnen und -fahrer werden die, heute noch unzureichend
gesicherte, Gleisunterführung auf einem 1.80 Meter breiten Veloweg sicher in Richtung
Norden befahren können. Im Zentrum des Quartiers Mett, das sich in einer Umbruchphase
befindet, wird somit eine Verkehrsentlastung erwartet. Durch diese Verkehrsentlastung wird
auch die Sicherheit der Schulwege (insbesondere für die Primarschule École de la Poste und
die Sahligut-Schule) und die Sicherheit der Velofahrenden verbessert.

Verkehrlich flankierende Massnahmen im Bereich Portplatz
Da die Verkehrsbelastung rund um den Anschluss Brüggmoss tendenziell ansteigen wird,
erhalten ab der kommenden Woche die Buslinie 2 und die regionalen Busverbindungen 74
und 75 in Richtung Brügg und Lyss am Kreisel des Portplatzes (Portstrasse) sowie auf der
Brüggstrasse auf der Höhe des Friedhofs dank einer Lichtsignalanlage Priorität. Durch diese
Massnahme kann langfristig sichergestellt werden, dass die Busse der Verkehrsbetriebe Biel
und die Postautos ungehinderte Durchfahrt haben. Bei jeder Anfahrt eines Busses wird der Verkehr verlangsamt, bis der Bus durchfahren konnte. Diese Massnahme hat auch positive
Auswirkungen auf die Verkehrsorganisation am Kreuzplatz.

Funkanmeldung der VB
Die Einrichtung der Lichtsignalanlage geht einher mit der Einführung einer neuen
Funkanmeldetechnik für Busse der Verkehrsbetriebe Biel. Künftig aktivieren die Busse die
Ampelfreischaltung per Funksender. Das reduziert die Investitionskosten für die Wartung der
Ampeln, da keine langen Induktionsschleifen mehr erforderlich sind, die gewartet werden
müssen, und ermöglicht gleichzeitig eine Optimierung der Ampelnutzung. Mit der
Neuinstallation dieses Systems machen nicht nur die Verkehrsbetriebe, sondern auch die
Stadt Biel erste Erfahrungen. Langfristig sollen alle Lichtsignalanlagen, bei denen Busse
Priorität erhalten, mit entsprechenden Funksendern ausgestattet werden. Hierbei handelt es
sich um eine Bedingung des Kantonalen Tiefbauamts (TBA).

Eingewöhnungsphase
Diese Massnahmen sind Teil einer Verkehrsführungsstrategie auf Ebene der Agglomeration,
die zum Ziel hat, den Verkehr auf die Autobahn und die städtischen Hauptverkehrsachsen zu
lenken. Jedoch führen diese Änderungen der Verkehrsflüsse kurzfristig zu punktuellen
Überlastungen. Eine Eingewöhnungsphase ist notwendig. Die so verursachten
Beeinträchtigungen dauern so lange an, bis sich die Autofahrenden an die neue Situation
gewöhnt haben und die angemessenen Fahrstrecken wählen. Für die Autofahrenden der
betroffenen Quartiere sind weiterhin ausreichende Kapazitäten vorhanden.
Der Durchgangsverkehr durch die betroffenen Quartiere sollte mittelfristig so lang wie möglich
auf die Hauptverkehrsstrecken verlagert werden.

Nähere Informationen über die Verkehrsmassnahmen
Nähere Informationen über die neue Verkehrsführung sind im Internet unter www.rund-umbiel.
ch
einsehbar. Dort können auch Pläne heruntergeladen werden.


Weitere Auskünfte erteilen:

Barbara Schwickert, Direktorin Bau, Energie und Umwelt, T: 032 326 16 11

Christophe Kneuss, Direktor Verkehrsbetriebe Biel, T: 032 344 63 60

Roger Racordon, Leiter Infrastruktur, T: 032 326 16 53





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