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Neuer Kunstrasen für den Fussball-Trainingsplatz Linde

(20.09.2017)

Nach einer umfassenden Sanierung kann der Fussballbetrieb auf dem Trainingsplatz der Sportanlage Linde wieder aufgenommen werden. Ein neuer Kunstrasen und ein innovatives Bewässerungssystem gewährleisten optimale Spielbedingungen und schonen die Umwelt.

Der Fussball-Trainingsplatz der Sportanlage Linde erstrahlt nach einer gut drei Monate dauernden Sanierung in frischem Glanz. Im Zentrum der Arbeiten stand der Ersatz des 22 Jahre alten Kunstrasens. Dieser war in einem so schlechten Zustand, dass seine Benützung für die Fussballerinnen und Fussballer zunehmend gefährlich wurde. Nach dem Einbau einer neuen elastischen Unterlage und eines Kunstrasenteppichs mit «FIFA 1-Stern Qualität» erfüllt der Platz nun die Anforderungen für Spiele der 2. Liga regional.

Die Sanierung beinhaltet neben dem Ersatz des Kunstrasens zahlreiche weitere Massnahmen. Zu diesen gehört die Verbreiterung der Rasenfläche um zweieinhalb Meter, um die Handläufe im erforderlichen Sicherheitsabstand zum Spielfeld installieren zu können. Die Versetzung der Böschung am östlichen Spielfeldrand schaffte Platz für neue Unterstände für die Auswechselspielerinnen und -spieler. Ersetzt respektive ausgebaut wurden zudem die Beleuchtungsanlage, die Ballfanggitter sowie die Asphaltbeläge am Spielfeldrand.

Eine Besonderheit des Trainingsplatzes ist die neuartige Bewässerungsanlage. Versenkbare und mit einer Zeitschaltuhr gesteuerte Sprinkler an den Rändern des Spielfelds ermöglichen ohne grossen Aufwand die für optimale Spielverhältnisse unerlässliche Beregnung des Platzes. Gespeist werden die Sprinkler mit dem Regenwasser, das auf dem Kunstrasenfeld versickert. Es wird in Entwässerungsgräben gesammelt und einem unterirdischen Regenwassertank mit einem Fassungsvermögen von 34 000 Litern zugeführt. «Mit diesem System können wir beträchtliche Mengen Trinkwasser sparen», sagt Barbara Schwickert, Direktorin Bau, Energie und Umwelt der Stadt Biel. «Auf diese Weise senken wir die Betriebskosten und schonen die natürlichen Ressourcen.»

Für die Sanierung des Fussball-Trainingsplatzes Linde hatte der Stadtrat im Mai 2016 einen Bruttokredit von 1,5 Millionen Franken bewilligt. Der Sportfonds des Kantons Bern leistete einen Beitrag von 137 000 Franken an das Projekt. Die Lebensdauer des neuen Rasenteppichs beträgt rund 12 bis 15 Jahre. Neben 16 Naturrasenplätzen betreibt die Stadt bereits sechs Fussballplätze mit Kunstrasen. Diese haben einige gewichtige Vorteile gegenüber Naturrasenplätzen: Sie müssen weniger stark bewässert und gar nicht gedüngt und mit Spritzmitteln gegen Pilzkrankheiten behandelt werden. Für den Unterhalt des Kunstrasens der Sportanlage Linde genügt eine wöchentliche Behandlung mit einer Reinigungsmaschine sowie eine jährliche Tiefenreinigung durch ein spezialisiertes Unternehmen. Das Hauptargument für Kunstrasenplätze ist aber ihre Widerstandsfähigkeit. Im Gegensatz zu Naturrasenplätzen sind sie bei praktisch jeder Witterung bespielbar und brauchen keine Regenerationspausen. Dies ermöglicht einen intensiveren Trainings- und Spielbetrieb. Davon profitieren letztlich die zahlreichen Bieler Fussballvereine.

Weitere Auskünfte erteilen:

Barbara Schwickert
Direktorin Bau, Energie und Umwelt der Stadt Biel
T: 032 326 16 01
barbara.schwickert@biel-bienne.ch

und/oder

Roger Racordon
Abteilung Infrastruktur der Direktion Bau, Energie und Umwelt
T: 032 326 16 53
roger.racordon@biel-bienne.ch

 





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