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Quartierentlastung durch A5-Ostumfahrung - Angepasste Verkehrsführung

(05.09.2017)

Am 27. Oktober 2017 wird der östliche Teil der Bieler A5-Umfahrung in Betrieb genommen.
Die Stadt Biel arbeitet gemeinsam mit den umliegenden Gemeinden, in Koordination mit dem Kanton Bern und mit Unterstützung des Bundes daran, dass die Ostumfahrung im regionalen Verkehrsnetz ihre volle Wirkung entfalten kann. Ziel ist es, sowohl den Durchgangsverkehr als auch einen grossen Teil des Regionalverkehrs vom Stadtnetz auf die Autobahn zu verlagern und dadurch die Quartiere zu entlasten. Hierzu wurden basierend auf einem regional verabschiedeten Richtplan Verkehrsmassnahmen erarbeitet, welche ab der Eröffnung der Ostumfahrung sukzessive in Kraft treten.

Die Ostumfahrung von Biel wird am 27. Oktober 2017 eröffnet und verbindet den Jura und die Ostschweiz mit Bern. Mit der Ostumfahrung können bereits jetzt rund zwei Drittel der Bieler Stadtfläche vom motorisierten Individualverkehr entlastet werden. Dies bedeutet eine höhere Lebensqualität in den Quartieren, mehr Raum für verkehrsberuhigte Zonen, bessere Bedingungen für den Fuss- und Veloverkehr und den öffentlichen Verkehr sowie eine höhere Verkehrssicherheit.

Regional koordinierte Verkehrsmassnahmen
Um die Quartiere zu entlasten, sollen die motorisierten Verkehrsteilnehmenden wenn immer möglich die schnelle Autobahn benutzen. Hierzu braucht es Verkehrsmassnahmen, um dafür zu sorgen, dass die Benutzung der Autobahn der einfachste und schnellste Weg ist – sowohl für den Durchgangsverkehr als auch für jene Verkehrsteilnehmenden, die sich innerhalb der Agglomeration bewegen. Die Stadt Biel erarbeitet momentan gemeinsam mit den umliegenden Gemeinden und in Koordination mit dem Kanton Bern spezifische Verkehrsmassnahmen, um den Verkehr auf die Autobahn zu verlagern und die Quartiere zu entlasten sowie im Bereich der fehlenden Westumfahrung verträgliche Verkehrsbedingungen zu erhalten.
Dort, wo sich durch die Entlastung Möglichkeiten bieten, wird auch das Bus- und Velonetz um spezielle Spuren ergänzt, damit eine attraktive Alternative zur individuellen motorisierten Fortbewegung entsteht.

Sukzessives Inkrafttreten
Die Massnahmen treten ab der Eröffnung der Ostumfahrung sukzessive in Kraft. Änderungen an der Verkehrsführung führen jedoch am Anfang fast immer zu einer kurzfristigen Verschlechterung der Situation – dies, weil sich die Verkehrsteilnehmenden noch nicht an die neuen Wege gewöhnt haben. Deshalb ist mit einer mehrwöchigen Eingewöhnungsphase zu rechnen.
Erst wenn sich alle Verkehrsteilnehmenden der neuen Verkehrsführung bewusst sind, beginnen sie auch, ihre Wege anzupassen. Ab diesem Zeitpunkt beginnen die Massnahmen zu wirken. Die Wirkung wird gemessen und basierend auf den Messungen werden die Massnahmen gegebenenfalls justiert, bis die optimale Konfiguration erreicht ist. Ziel ist es, die neue Verkehrsführung nach rund einem Jahr zu evaluieren, die Massnahmen dann definitiv in den Strassenraum zu integrieren und den entlasteten Stadtraum in der Folge langfristig aufzuwerten.

Task Force mit Fokus auf Bereich der fehlenden Westumfahrung
Da die Westumfahrung noch nicht in Betrieb ist, übernehmen die bestehenden Hauptverkehrsachsen im Westen und Norden der Stadt weiterhin eine wichtige Rolle im Verkehrsnetz. Mit der Eröffnung der Ostumfahrung müssen sowohl die Achse vom Anschluss Biel Süd an das nördliche Bielerseeufer als auch die Zubringerachsen im Süden von Biel voraussichtlich zusätzlichen Verkehr aufnehmen.

Unter der Leitung von seeland.biel/bienne haben die Städte Biel und Nidau, die umliegenden Gemeinden und der Kanton die «Task Force Eröffnung Ostast» gebildet. Diese Gruppe aus Fachpersonen kann auf Herausforderungen im Verkehrsnetz reagieren und bei Bedarf Justierungen veranlassen – ihr Fokus liegt aufgrund der Verkehrssituation vor allem auf dem Bereich der fehlenden Westumfahrung.

Mehr Informationen
Detaillierte Informationen rund um die neue Verkehrsführung sowie damit zusammenhängende Projekte sind auf der Website www.rund-um-biel.ch zu finden. Hier kann auch visualisiertes Planmaterial heruntergeladen werden.

Ebenso wird die neue Verkehrsführung am Tag der offenen Tür vom 9. September 2017 an einem Stand (Standort: Bözingenfeld) präsentiert.

Weitere Auskünfte erteilen:

Barbara Schwickert
Direktorin Bau, Energie und Umwelt
T: 032 326 16 11

Stefan Krattiger
Präsident Konferenz Agglomeration Biel des Vereins seeland.biel/bienne
T: 079 442 41 51

Roger Racordon
Leiter Abteilung Infrastruktur
Direktion Bau, Energie und Umwelt
T: 032 326 16 53

Thomas Berz
Geschäftsleiter Verein seeland.biel/bienne
T: 031 388 60 65





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