A A A
Guisanplatz mit Volkshaus Markt in der Bieler Altstadt Sicht über die Stadt zum See und Jura

Medien

Suche / Archiv

Das Quartier Bubenberg wird zur Tempo-30-Zone

(29.08.2017)

Die Verkehrssicherheit erhöhen und die Wohnqualität verbessern: Dies sind die wichtigsten Ziele der geplanten Tempo-30-Zone im Quartier Bubenberg. Bund und Kanton beteiligen sich an den Kosten der Gestaltungsmassnahmen. Wenn der Stadtrat den entsprechenden Kredit an seiner Sitzung vom 21. September 2017 bewilligt, können die Bauarbeiten für die Umgestaltungen Anfang 2018 beginnen.

Das Quartier Bubenberg (Geviert Bubenbergstrasse – Mittelstrasse – Logengasse) gehört zu den letzten zentrumsnahen Gebieten in der Stadt Biel ohne Tempo-30-Zone. Es leidet unter starker Verkehrsbelastung. Ein Teil der Quartierstrassen sind von quartierfremdem Verkehr betroffen, vor allem während der Spitzenzeiten, wenn die Hauptverkehrsachsen stark belastet sind. Vom Ausweichverkehr betroffen sind in erster Linie die Bubenbergstrasse und teilweise die Mittelstrasse.

Die Verbindungsrouten Jurastrasse und General-Dufour-Strasse werden nicht Teil der Tempo-30-Zonen. Auf diesen Strassen gilt weiterhin das generelle Innerortsregime.

Ergänzend zur bereits bestehenden Tempo 30-Zone im nördlichen Quartierteil soll nun auch auf den Quartierstrassen südlich der General-Dufour-Strasse Tempo-30 Zone eingeführt werden. Weiter müssen die Mängel der bestehenden Tempo 30-Zone behoben werden. Ziel ist, dass das gesamte Quartier im gleichen Stil verkehrsberuhigt wird und von den Strassenraumaufwertungen profitiert.

Im Quartier befinden sich die Schulhäuser Logengasse und Rittermatte, sowie eine Kita, Tagesschule und Kindergarten an der Bubenbergstrasse. Dadurch ist ein erhöhter Bedarf an die Verkehrssicherheit im Bearbeitungsperimeter erforderlich.

Massnahmen zur Verkehrsberuhigung
Die Zoneneingänge werden mehrheitlich als Trottoirüberfahrten ausgebildet und dahinter durch Stelen mit der Signalisation «Zone 30» ergänzt. Diese Ausgestaltung gewährt die Wahrnehmbarkeit für die Verkehrsteilnehmenden und garantiert durch die Standardisierung auf dem Stadtgebiet die Wiedererkennung.

Innerhalb der Zonen sind weitere bauliche Eingriffe erforderlich, um den gesetzlichen Vorgaben an die Zonensignalisation Tempo 30 zu entsprechen. Auf längeren geraden Strecken werden durch eine Neuanordnung der Parkplätze und Baumpflanzungen horizontale Versätze erstellt. Vereinzelt sind Verschiebungen der Randabschlüsse notwendig.

In der Bubenbergstrasse, wird beim Eingang zum Stadtpark ein horizontaler Versatz erstellt; dieser soll die Verbindung zum Stadtpark stärker hervorheben.

Analog dieser Gestaltung wird ebenfalls die Einmündung Ernst-Schüler-Strasse – Bubenbergstrasse angepasst. Damit wird der gesamte Abschnitt der Bubenbergstrasse und insbesondere die für die Krippe relevanten Fussgänger Querungsbereiche verbessert. Beim Zugang zur Krippe besteht hingegen kein Handlungsbedarf, denn der Zugang führt auf ein genügend breites Trottoir, welches dann die Verbindung zu den verbesserten Querungsstellen schafft.

Beim Spielplatz im westlichen Teil der Ernst-Schüler-Strasse wird der Fussgänger- Längsstreifen durch ein Trottoir ersetzt.

Bei der Reitschulstrasse im Bereich Neumarktplatz wird das ostseitige Trottoir verbreitert.

Sämtliche heute bestehenden Fahrbeziehungen werden beibehalten. Einzig bei der schmalen Kreuzgasse wird der motorisierte Verkehr auf den Zubringerdienst beschränkt.

Innerhalb der Tempo-30-Zonen gilt generell der Rechtsvortritt. Daher werden die davon abweichenden Vortrittsregelungen aufgehoben. Da innerhalb der Quartierstrassen bereits heute der Rechtsvortritt gilt, sind diesbezüglich keine Änderungen nötig.

Durch die neue Anordnung der Parkplätze und den Flächenbedarf für die Gestaltungsmassnahmen ergeben sich Änderungen in der Bilanz der öffentlichen Parkfelder.
Die Anzahl der Autoparkfelder (weisse Parkfelder und solche der Blaue Zone) reduziert sich von 294 auf neu 240 Parkfelder. Zur Vereinheitlichung des Parkregimes werden neu alle Parkplätze weiss markiert.

Die Pflanzung von Bäumen erfüllt eine doppelte Funktion. Zum einen wird dadurch der Strassenraum gegliedert und die Anordnung dieser horizontalen Versätze führt zur gewünschten Geschwindigkeitsreduktion. Zum anderen tragen die Pflanzen massgeblich zur Attraktivierung des Quartiers bei und erhöhen die Aufenthaltsqualität.

Bestandteil des Agglomerationsprogramms
Die Einführung der Tempo-30-Zone im Quartier Bubenberg verursacht Kosten von CHF1,4 Mio. Der Stadtrat wird an seiner Sitzung vom 21. September 2017 über einen entsprechenden Verpflichtungskredit befinden. Weil das Vorhaben im Agglomerationsprogramm aufgeführt ist (Massnahmenpaket «Reparatur Quartiere»), wird der Bund voraussichtlich 40 Prozent der Kosten übernehmen. Dazu kommen Subventionen des Kantons. Die für die Stadt Biel verbleibenden Restkosten dürften deshalb etwa CHF 700'000.00 betragen. Die Bauarbeiten für die Umgestaltungen sind für Anfang 2018 geplant.

Weitere Auskünfte erteilen:

Barbara Schwickert
Direktorin Bau, Energie und Umwelt
T: 032 326 16 11

Roger Racordon
Leiter Abteilung Infrastruktur
T: 032 326 16 53





Top
top

Schnelleinstieg

Velofahrer während des Biennathlons
Sport
    
Copyright
© 2017 Biel/Bienne, alle Rechte vorbehalten.
zur Startseite zur horizontalen Navigation in der Kopfzeite (z.B. Agenda, Medien, Themen A-Z) zur Hauptnavigation (horizontale Navigation unter Titelbild) zur Navigation (linke Spalte) zum Inhalt (mittlere Spalte) zur Adresse, zu den Öffnungszeiten und zu weiterführenden Links (rechte Spalte) zur Service-Navigation (Fusszeile) zur Suche zum Kontakt zur Sitemap zur Barrierefreiheit