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Extremismus- und Gewaltprävention: Biel engagiert sich und schafft eine Ansprechstelle

(25.08.2017)

Die Stadt Biel schafft eine zentrale Ansprechstelle für Extremismus- und Gewaltprävention.
Ab dem 1. September 2017 können zwei Personen, welche der Abteilung Erwachsenen- und Kindesschutz angegliedert sind, zur Meldung potentieller Fälle von Gewalt und Radikalisierung kontaktiert werden. Anschliessend erfolgt in Zusammenarbeit mit anderen Präventions- und Sicherheitsstellen der Entscheid über die zu treffenden Massnahmen.
Diese Ansprechstelle widerspiegelt den Willen der Stadt Biel, über die Prävention ihren Beitrag zur Bekämpfung jeglicher Form von Gewalt und Extremismus zu leisten.

Seit letztem Jahr besteht in der Stadt Biel eine Fachgruppe, zusammengesetzt aus Mitarbeitenden der städtischen und kantonalen Verwaltung aus den Bereichen Sicherheit, Soziales, Schule und Integration, welche das primäre Ziel hat, die Zusammenarbeit der einzelnen Akteure im Bereich Prävention «Extremismus/Radikalisierung» speziell unter den städtischen Stellen sowie mit denjenigen des Kantons zu verbessern. Sie hat in einem ersten Schritt verschiedene Massnahmen formuliert, wie der Problematik auf verschiedenen Ebenen zu begegnen ist. Eine dieser Massnahmen beinhaltet die Schaffung einer Ansprechstelle für Direktbetroffene, so wie dies schon andere Schweizer Städte getan haben. Im Rahmen des Projektes wurde ebenfalls erkannt, dass es Sinn macht, sich nicht ausschliesslich auf die eingangs erwähnte Problemstellung Radikalisierung und Extremismus zu fokussieren, sondern eine zentrale Ansprechstelle einzurichten, welche sich mit Gewaltprävention in einem weiteren Sinn befasst.

Diese Ansprechstelle nimmt ihren Betrieb am 1. September 2017 auf. Sie ist in der Abteilung Erwachsenen- und Kindesschutz (EKS) angegliedert und berät demnach Privatpersonen und Verwaltungsstellen direkt oder vernetzt diese allenfalls mit der für das spezifische Thema zuständigen Stelle (Polizei, Frauenhaus, Opferhilfe etc.). Die Aufgabe wird von zwei speziell dafür ausgebildeten Sozialarbeitenden in beiden Amtssprachen wahrgenommen, welche unter der Nummer 032 326 20 93 erreichbar sind.

Der zunehmende Extremismus und die islamistischen Anschläge, welche in mehreren grossen Städten Europas verübt wurden, verlangen von den Behörden, auch von den lokalen, ein bedingungsloses Engagement. Gemäss der Aufgabenteilung im föderalen Staat sorgt die Stadt Biel insbesondere für die Entwicklung und Durchführung präventiver Massnahmen und Aktionen.

Weitere Auskünfte erteilen:

  • Betreffend politische Fragen:
    Beat Feurer, Gemeinderat, Direktor Soziales und Sicherheit, T: 032 326 12 01
     
  • Betreffend Fachgruppe Extremismus/Radikalisierung:
    André Glauser, Abteilungsleiter Öffentliche Sicherheit, T: 032 326 18 03
     
  • Betreffend Betrieb der Ansprechstelle Extremismus- und Gewaltprävention:
    Bruno Bianchet, Abteilungsleiter Erwachsenen- und Kindesschutz, T: 032 326 20 03




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