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Energiekonsum und Lebensstil

(21.08.2017)

Die Stadt Biel beteiligt sich an einem Forschungsprojekt der Hochschule Luzern – Wirtschaft, das die Abhängigkeit des Energiekonsums vom Lebensstil erhellen soll, um auf den Erkenntnissen fokussierte Massnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs empfehlen zu können. Diese Woche finden dazu 3500 zufällig ausgewählte Bielerinnen und Bieler einen Fragebogen in ihren Briefkästen.

Die Stadt Biel hat sich zum Ziel gesetzt, den Energieverbrauch auf ihrem Gemeindegebiet zu senken. Vor diesem Hintergund beteiligt sie sich an einem
Forschungsprojekt der Hochschule Luzern – Wirtschaft, das den Zusammenhang zwischen Energiekonsum und Lebensstil untersucht. Bestandteil des
Forschungsprojektes ist eine Befragung der Bieler Bevölkerung zu ihrem Energieverhalten.

Diese Woche finden deshalb 3500 zufällig ausgewählte Bielerinnen und Bieler einen Fragebogen in ihren Briefkästen, der Fragen über das Mobilitäts-, Wohn- und Konsumverhalten enthält. Die Auswertung der Umfrage soll einen vertieften Einblick in das Energieverhalten sowie die Umwelteinstellungen der Bieler Bevölkerung ermöglichen und eine wichtige Grundlage für die bedürfnisorientierte, effiziente Umsetzung der „Energiewende“ in Biel liefern.

Das Forschungsteam wird aufgrund der Erkenntnisse Empfehlungen zur Senkung des Energieverbrauchs in den Bereichen Mobilität, Wohnen und Konsum entwickeln, die abgestimmt sind auf die «Energiekonsumstile» der Bevölkerung der Stadt Biel.
Finanziert wird das Forschungsprojekt «Der Lebensstil-Ansatz als Basis für Massnahmen und Kampagnen für klimabewussten Konsum, nachhaltige Mobilität und Energiesparen im Haushalt», in dessen Rahmen die Befragung durchgeführt wird, durch den Schweizerischen Nationalfonds (SNF).

Am 21. Mai 2017 hat das Schweizer Stimmvolk mit fast 60% die Energiestrategie 2050 und das erste Massnahmenpaket angenommen. Diese hat zum Ziel, den
Energieverbrauch zu senken, die Energieeffizienz zu erhöhen und erneuerbare Energien zu fördern. Natürlich stellt sich auch die Frage, wie ein solch Generationen übergreifendes Grossprojekt anzugehen ist, damit es gelingen kann. Die Nationalen Forschungsprogramme NFP 70 und 71 befassen sich mit solchen Kernfragen.

NFP70: «Energiewende» befasst sich mit den naturwissenschaftliche-technischen Aspekten und der Umsetzung der Energiewende im politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umfeld.

NFP71: «Steuerung des Energieverbrauchs» untersucht die sozialen, ökonomischen und regulatorischen Aspekte der Energiewende.

Die beiden Forschungsprogramme haben 2015 begonnen und enden 2018. Mit insgesamt 45 Mio. Franken werden 84 Einzel- und Verbundprojekte beim NFP 70 und 19 Forschungsprojekte beim NFP 71 unterstützt.

Infos unter : www.nfp70.ch / www.nfp71.ch

Weitere Auskünfte erteilen:

Prof. Dr. Timo Ohnmacht, Projektleiter, Kompetenzzentrum für Mobilität der
Hochschule Luzern – Wirtschaft
T: 041 228 41 88
timo.ohnmacht@hslu.ch

Barbara Schwickert, Direktorin Bau, Energie und Umwelt Stadt Biel
T: 032 326 16 11
barbara.schwickert@biel-bienne.ch





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