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TOBS und NMB müssen ihren kulturellen Auftrag weiterhin erfüllen können

(14.08.2017)

Das Theater Orchester Biel Solothurn (TOBS) und das Neue Museum Biel (NMB) spielen eine wichtige Rolle für die Aussenwirkung der Stadt Biel. Die umfangreichen Analysen zeigen, dass die 2015 vom Stadtrat beschlossenen Sparmassnahmen nicht umgesetzt werden können ohne das Angebot beider Institutionen in frage zu stellen.
Dies sahen die Motionen nicht vor. Die Forderung kann daher nicht erfüllt werden.

In den letzten Jahren haben das Theater Orchester Biel Solothurn (TOBS) und das Neue Museum Biel (NMB) ein institutionelles und finanzielles Gleichgewicht gefunden. Dies ermöglicht es ihnen, ihren Auftrag unter angemessenen Bedingungen zu erfüllen. Die Vielfalt und die hohe Qualität des kulturellen Angebots beider Institutionen ist dabei hervorzuheben.

Im Herbst 2015 hat der Stadtrat im Rahmen der Debatte um die Haushaltsanierung der Stadt zwei Motionen verabschiedet, welche weitreichende Einsparungen bei TOBS und dem NMB fordern. Der Stiftungsrat von TOBS sowie der für das NMB verantwortliche Stiftungsrat Charles Neuhaus wurden beauftragt, die Umsetzung der Sparmassnahmen zu untersuchen. Beide Institutionen haben eine umfangreiche Analyse ihrer Finanzlage durchgeführt. Dabei stellten die Stiftungsräte und Direktionen beider Institutionen unter Beweis, wie professionell und konsequent ihr
Management geführt wird.

Die vorgenommenen juristischen und finanziellen Abklärungen ergaben, dass die Erfüllung der Motionen zu einer grundsätzlichen Infragestellung beider Institutionen führen würde. Aufgrund des Ausmasses der geforderten Einsparungen würden sich die Stiftungen gezwungen sehen, auf einen Bereich bzw. eine Sparte ihres Angebots vollständig zu verzichten, zum Beispiel das TOBS auf die Oper und das NMB auf die Archäologie. Durch diese Veränderungen wären sie nicht mehr in der Lage, ihre in den Statuten der Stiftungen definierten Ziele zu erreichen.

Darüber hinaus könnte eine Verringerung des Leistungsangebots die regionale Bedeutung beider Institutionen infrage stellen. Die Beiträge des Kantons und der Region könnten dadurch neu evaluiert werden. Andere, weniger weitreichende Massnahmen würden zu einer Schwächung der Institutionen und einer Verarmung des kulturellen Angebots führen ohne dass dadurch für den Haushalt der Stadt substanzielle Einsparungen erzielt würden.

Finanzierungsmöglichkeiten erweitern
Der Gemeinderat ist der Auffassung, dass nur mit Hilfe von zusätzlichen Partner der Weiterbestand und die Entwicklung beider Institutionen sichergestellt werden kann. Alle Akteure sollen sich in diesem Sinne engagieren, wie das ein 2016 vom Stadtrat mit grosser Mehrheit verabschiedetes Postulat verlangt.

Auf der Grundlage der durchgeführten Analysen stellt der Gemeinderat fest, dass die Massnahmen, welche in den beiden Motionen als praktikabel eingeschätzt werden, in der Praxis nicht durchführbar sind. Er schlägt daher vor anzuerkennen, dass die Motionen nicht erfüllt werden können.

Die Stadt Biel verfügt über ein reichhaltiges und attraktives kulturelles Angebot. Das TOBS und das NMB tragen hierzu wesentlich bei. Trotzdem darf nicht vergessen werden, dass alle Kulturakteure, andere Institutionen, Gruppen und Organisationen, die sich in den verschiedensten Bereichen engagieren, aber auch die sogenannte freie Kunst- und Kulturszene, ihren Beitrag zu diesem Angebot leisten. Zukünftig muss die Stadt Biel eine angemessene und ausgewogene Finanzierung aller Akteure des kulturellen Lebens in Biel sicherstellen.

Weitere Auskünfte erteilt:

Cédric Némitz
Gemeinderat, Direktor Bildung, Kultur und Sport
T: 032 326 14 01





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