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Das Quartier Zukunft wird zur Tempo-30-Zone

(10.02.2017)

Die Verkehrssicherheit erhöhen und die Wohnqualität verbessern: Dies sind die wichtigsten Ziele der geplanten Tempo-30-Zone im Quartier Zukunft. Bund und Kanton beteiligen sich an den Kosten der Gestaltungsmassnahmen. Wenn der Stadtrat den entsprechenden Kredit an seinen Sitzungen vom 22./23. Februar 2017 bewilligt, können die Bauarbeiten für die Umgestaltungen Anfang 2018 beginnen.

Das Quartier Zukunft (Zukunftsstrasse-Freiburgstrasse-Schmiedweg) gehört zu den letzten zentrumsnahen Gebieten in der Stadt Biel ohne Tempo-30-Zone. Es leidet unter starker Verkehrsbelastung. Zugenommen hat in den letzten Jahren insbesondere der Ausweichverkehr auf den Quartiernebenstrassen. Dies beeinträchtigt die Wohn- und Aufenthaltsqualität im dicht bebauten Quartier. Problematisch ist der quartierfremde Verkehr auch, weil sich an der Zukunftsstrasse eine Kita, ein Kindergarten und eine Tagesschule befinden.
Mit der Einführung einer Tempo-30-Zone will der Gemeinderat die Situation im Quartier Zukunft deutlich verbessern. Verfügt wird die neue Höchstgeschwindigkeit für alle Strassen zwischen dem Bahndamm im Westen, der Silbergasse im Norden sowie der Zentralstrasse und der Brüggstrasse im Osten. Als Hauptverkehrsachsen oder wichtige Verbindungsstrassen sind die Silbergasse, die Zentralstrasse und die Brüggstrasse sowie die Mattenstrasse und die Alfred-Aebi-Strasse nicht Bestandteil der Tempo-30-Zone.

Massnahmen zur Verkehrsberuhigung
Der Eingang in die Zone wird an den meisten Orten mit Trottoirüberfahrten und Stelen mit Tempo-30-Signalisation sichtbar gemacht. Entsprechend den gesetzlichen Vorgaben für Tempo-30-Zonen sind zudem weitere Gestaltungsmassnahmen vorgesehen. Dazu gehören das Versetzen von Parkplätzen sowie Baumpflanzungen. Zur Verkehrssicherheit beitragen sollen zudem breitere Trottoirs und Schutz-Poller bei der Kita Zukunftsstrasse sowie feste und mobile Mittelinseln bei Fussgängerstreifen auf der Mattenstrasse, der Zentralstrasse und der Alfred-Aebi-Strasse. Innerhalb der Tempo-30-Zone werden die bestehenden Fussgängerstreifen aufgehoben, da sie dort von Gesetzes wegen nicht zulässig sind.
Die Anzahl der Bäume in den Quartierstrassen wird von heute 10 auf 49 steigen. Um Platz für die Gestaltungsmassnahmen zu gewinnen, muss die Anzahl der Parkfelder leicht reduziert werden – jene der weissen Parkfelder von 48 auf 45 und jene der blauen von 101 auf 91. Wegen verschiedener privater Neubauten wurde das Parkplatzangebot im Quartier in jüngster Zeit allerdings deutlich erhöht.

Bestandteil des Agglomerationsprogramms
Die Einführung der Tempo-30-Zone im Quartier Zukunft verursacht Kosten von 1,5 Millionen Franken. Der Stadtrat wird an seinen Sitzungen vom 22. / 23. Februar über einen entsprechenden Verpflichtungskredit befinden. Weil das Vorhaben im Agglomerationsprogramm aufgeführt ist (Massnahmenpaket «Reparatur Quartiere»), wird der Bund voraussichtlich 40 Prozent der Kosten übernehmen. Dazu kommen Subventionen des Kantons. Die für die Stadt Biel verbleibenden Restkosten dürften deshalb etwa 700 000 Franken betragen. Die Bauarbeiten für die Umgestaltungen sind für Anfang 2018 geplant.

Weitere Auskünfte erteilen:

Barbara Schwickert
Direktorin Bau, Energie und Umwelt
T: 032 326 16 11

Roger Racordon
Leiter Abteilung Infrastruktur
T: 032 326 16 53





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