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Zwei Projekte für neue Schulinfrastrukturen in der Champagne und an der Mattenstrasse aufgrund stetig steigender Schülerzahlen

(09.02.2017)

Zwischen 2011 und 2016 wurden in der Stadt Biel rund 600 neue Schülerinnen und Schüler aufgenommen, dies entspricht der Gesamtzahl der eingeschulten Kinder in Interlaken. Aufgrund dieses Zuwachses, der sich auf alle Schuljahre auswirkt, mussten und müssen neue Klassen eröffnet werden. Die geplanten grösseren Schulbauprojekte können die Bedürfnisse mittelfristig abdecken. Kurzfristig müssen Übergangslösungen gefunden werden. Dem Stadtrat werden an den Sitzungen vom 22. und 23. Februar 2017 zwei konkrete Projekte unterbreitet, eines in der Champagne und eines an der Mattenstrasse. Der Bezug durch die Schülerinnen und Schüler ist für nächsten Sommer respektive Herbst vorgesehen.

In den Quartieren Ost und Süd ist kurz- bis mittelfristig mit einem Mehrbedarf von je zehn Klassen zu rechnen. Mit einem Provisorium auf dem Areal der Schule Champagne und dem Ausbau des ehemaligen Industriegebäudes an der Mattenstrasse 90 werden Überganglösungen für zirka zehn Jahre geschaffen, bis die Erweiterungsbauten und neue Schulanlagen in diesen Quartieren bezugsbereit sind.

Elementbau auf der Champagne
Das projektierte Schulhausprovisorium auf dem Schulgelände Champagne sieht einen dreigeschossigen Elementbau in den Fluchten des Klassentrakts und der Turnhalle vor. Das Volumen beinhaltet neben den sieben Klassenzimmern einen Multifunktionsraum sowie die notwendigen Sanitär-, Lager-, Lehrer-, Büro- und Technikräume.

Das Schulraumprovisorium soll im Sinne der Nachhaltigkeit demontierbar sein und an anderer Stelle wiederverwendet werden können. Durch seine Nähe zu den Schulanlagen Champagne entstehen ferner Synergien und damit auch Verbesserungen des bestehenden Betriebs. Die Investitionen belaufen sich auf CHF 2'850'000.00. Die Bauarbeiten sollen im Mai 2017 beginnen, so dass die neuen Räumlichkeiten zu Beginn des Schuljahres 2017/2018 bezogen werden können.

Opportunität in einer ehemaligen Fabrik
Die Liegenschaft an der Mattenstrasse 90 wurde in den 1960er Jahren als Fabrikations- und Verwaltungsgebäude konzipiert und steht seit kurzem in weiten Teilen leer. Das Gebäude eignet sich durch seine Nähe mit kurzer Fussverbindung zur Schule Madretsch/Platanes aber auch durch seinen Typus mit nutzungsneutralen Räumlichkeiten hervorragend zum Ausbau für den Schulbetrieb. Die Liegenschaft stellt aber vor allem durch ihre Lage eine seltene Gelegenheit dar, im Stadtzentrum neuen Schulraum in grösserem Umfang zu schaffen. Es wird darum über die momentan anstehende mittelfristige Miete eines Teils des Gebäudes hinaus auch die Option zum Kauf der ganzen Liegenschaft ernsthaft geprüft.

Gemäss dem am 22./23. Februar 2017 dem Stadtrat vorzulegenden Projekt lassen sich im zur Verfügung stehenden Ostteil des Gebäudes zehn Klassenzimmer, vier Gruppenräume, kleinere Unterrichträume für die integrative Förderung und Deutsch als Zweitsprache, sowie ein angemessener Lehrerbereich einrichten. Im Weiteren findet im Erdgeschoss eine für Unterstufenschülerinnen und -schüler angemessene Gymnastik- und Turnhalle von zirka 15.00 x 12.00m mit den dazugehörenden Materialräumen und einfachen Garderoben Platz.

Der Ausbau der Mieträume ist Sache der Stadt Biel. Die Investitionen belaufen sich auf CHF 2'435'000.00. Die beantragte Kreditsumme inklusive der Miete und Nebenkosten für die ersten zehn Betriebsjahre beträgt CHF 4'998'200.00. Die Bauarbeiten sollen im Juni beginnen, so dass die neuen Räumlichkeiten im Oktober 2017 durch die Schule bezogen werden können.

Weitere Auskünfte erteilen:

Bauprojekt
Jürg Saager
Leiter Abteilung Hochbau
T: 032 326 26 11

Klassenorganisation
Reto Meyer
Leiter Abteilung Schule & Sport
T: 032 326 14 23





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