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Treffen zwischen den Behörden von Biel und Tramelan zur Vertiefung der Beziehungen

(26.01.2017)

Sondierung der Zusammenarbeit zwischen Biel und Tramelan und Prüfung möglicher neuer Synergien – dies waren die wichtigsten Gesprächsthemen am Treffen zwischen den Exekutivbehörden der beiden Gemeinden, das am Mittwoch, dem 18. Januar 2017 in Tramelan stattfand. Die Bieler Stadtbehörden leisteten damit einer Einladung der bernjurassischen Gemeinde ins Centre interrégional de perfectionnement de Tramelan (CIP) Folge. Sie sollte einem Gedankenaustausch über die Zukunft der Institutionen des Berner Juras, den regionalen Kulturraum, eine mögliche Beteiligung von Tramelan am Swiss Innovation Park sowie die Berufsbildung im nördlichen Kantonsteil dienen.

Am Mittwoch, dem 18. Januar 2017 trafen sich die Gemeinderäte der Gemeinden Tramelan und Biel zu einer Arbeitssitzung in der bernjurassischen Stadt. Das Treffen fand auf Initiative der Exekutive von Tramelan statt. Zur Sprache kamen verschiedene Themen unter dem Blickwinkel einer verstärkten Zusammenarbeit und der Förderung von Synergien. Nach Auffassung der politischen Vertreter aus Biel und Tramelan ist die institutionelle Landschaft im Berner Jura komplex, zersplittert und sollte vereinfacht werden. Solange die regionalen Kompetenzen auf so viele verschiedene Akteure aufgeteilt sind, gestaltet sich der Entscheidungsprozess und die Bestimmung von klaren Partnern zwischen dem Berner Jura und der Region Biel – Seeland schwierig. Für den Berner Jura bedeutet dies eine Herausforderung. Auf lange Sicht ist eine strukturelle Bereinigung jedoch unabdingbar, um der Region vermehrt Profil zu verleihen. Bis die nötigen Reformen auf der politischen Agenda erscheinen, forderte Tramelan Biel auf, eine Brückenfunktion zwischen dem Berner Jura und den Seeländer Gemeinden zu übernehmen.

Mit Interesse nahm Biel die Idee einer verstärkten Beteiligung der Gemeinde Tramelan am regionalen Standort des Swiss Innovation Park in Biel auf, welche die Innovation in der Wirtschaft fördern soll. Das Aktionariat steht allen Unternehmen, aber auch interessierten öffentlich-rechtlichen Körperschaften offen. Heute befindet sich der Swiss Innovation Park in Biel zu 90 % in privaten Händen.
Im kulturellen Bereich strichen beide Gemeinden das gehaltvolle und intensive kulturelle Schaffen im Berner Jura und in Biel hervor. Es ist Garant für eine starke frankophone Identität im Kanton Bern. Tramelan, das über keine im Rahmen des Kulturförderungsgesetzes (KKFG) unterstützten Institutionen verfügt, forderte Biel und sämtliche anderen Standortgemeinden auf, ihre Aktivitäten zu dezentralisieren und dabei auch Nicht-Standortgemeinden zu berücksichtigen.

Auch der Bildungsbereich kam an diesem Treffen zur Sprache. „Industrie 4.0“, die nächste Phase der industriellen Revolution, wird zu einer weiteren Digitalisierung und einem vermehrten Einsatz von Robotern in der industriellen Produktion sowie dem Verschwinden einzelner, heute noch manueller Berufe führen. Sie stellt sowohl Biel als auch den Berner Jura vor grosse Herausforderungen, was die Erhaltung von Lehrstellen und die berufliche Grundausbildung anbetrifft.

Für beide Gemeindebehörden war der Besuch von Biel in Tramelan ein Novum. Damit sollte gleichzeitig der Mythos gebrochen werden, wonach die Strasse von Biel in den Berner Jura länger und steiler ist als jene vom Berner Jura nach Biel. Die politischen Vertreter beider Gemeinden zeigten sich erfreut über diesen Meinungsaustausch und vereinbarten eine Wiederholung des Anlasses in naher Zukunft. Er soll vor allem gemeinsamen Überlegungen zu verschiedenen Formen der Zusammenarbeit in der Region Berner Jura – Biel – Seeland dienen.

Weitere Auskünfte erteilen:

Philippe Augsburger
Stadtpräsident Tramelan
T : 032 486 99 90

Erich Fehr
Stadtpräsident Biel
T: 032 326 11 01





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