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Ordentliches und kleines Baugesuch

Nachstehend finden Sie die wichtigsten Informationen zur Vorbereitung eines vollständigen Baugesuchs.

Das Baugesuchdossier ist in doppelter Ausfertigung bei der Stadtplanung einzureichen. Die dazugehörenden Formulare können direkt über diese Seite heruntergeladen werden (unterer Teil). Sie sind aber auch am Schalter der Stadtplanung erhältlich.

Ein Baugesuchdossier besteht aus folgenden Teilen:

1. Deckblatt: Das Deckblatt (siehe Download unten) enthält die Daten des Gesuchstellers/der Gesuchstellerin und des Projektverfassers sowie eine kurze Beschreibung und die Adresse des Projektes.

2. Formulare: Alle Formulare sind möglichst vollständig auszufüllen, zu unterzeichnen und in mindestens zweifacher Ausfertigung beizulegen (zwei Ausfertigungen zu den Originaldossiers, die anderen zum Duplikat). Wenn ein Formular nicht erforderlich ist oder das Bauvorhaben nicht betrifft, sollte es diagonal durchgestrichen und mit der Aufschrift EXISTIERT oder KEINE ÄNDERUNG versehen werden (auch diese Formulare sind mit einer Unterschrift zu versehen).

Kantonale Formulare

Bitte beachten Sie die aufgeführten Beilagen auf den jeweiligen Formularen, welche eingereicht werden müssen:

  • Gemeindeformulare zur Regenwasser- (WAR) und Abwasserbeseitigung (WAS) (siehe Download unten).
  • Das Berechnungsblatt (siehe Download unten) betreffend Spielflächen, Aufenthaltsflächen und Abstellräume (Keller) sowie betreffend Parkplätze für Autos und Zweiräder muss ebenso wie die anderen Formulare ausgefüllt werden.
  • Bei kleinen Projekten, die keine Veröffentlichung erfordern, kann das Einverständnis der betroffenen Nachbarschaft mittels Zustimmungserklärung (siehe Download unten) eingeholt werden. Dieses Formular ist dem Dossier beizulegen. In diesem Fall müssen keine Profile gestellt werden.
  • Ist der Grenzabstand kleiner als der reglementarisch vorgesehene, so bestätigen die betroffenen Grundeigentümerinnen oder Grundeigentümer ihre Einwilligung mittels einer Zustimmungserklärung für Näherbaurecht (siehe Download unten).
  • Alle neu eingereichten Gesuche müssen für die Anschlussgesuche Gas, Elektrizität und Wasser die Formulare des Energie Service Biel/Bienne (ESB) enthalten.

Formulare zum ESB

Formulare zur Energie

3. Pläne: Alle Pläne sind zu datieren und von der Bauherrschaft und vom Projektverfasser zu unterzeichnen (Art. 10, Abs. 3 BewD).
Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass ein nicht unterzeichneter Plan ungültig ist.

  • Das Bauvorhaben muss auf den beiden beglaubigten, mit dem neuen Reglement übereinstimmenden Situations- und Baulinienplänen (erhältlich bei der Abteilung Infrastruktur, Dienststelle Vermessung und GIS, rot eingezeichnet und vermasst werden. Abbruchobjekte müssen gelb gekennzeichnet werden.
  • Zusätzlich zur Papierversion (2 Ausfertigungen), müssen die Projektpläne in digitaler Form als PDF-Datei eingereicht werden.
  • Bei zusätzlichen Gesuchen sind die Pläne in der auf der Rückseite der kantonalen Formulare genannten Zahl beizulegen.

4. Falls erforderlich kann ein Ausnahmegesuch (siehe Download unten) ausgefüllt und dem Dossier beigelegt werden.

5. Das Dossier muss ein Beilagenverzeichnis der Pläne und sonstiger Dokumente (siehe Download unten) enthalten.

Alle unvollständigen oder unzureichenden Baugesuche müssen wir zur Behebung der Mängel zurückweisen. Für die daraus entstehenden Verzögerungen bitten wir im Voraus um Verständnis.

Allgemeine Bemerkungen:

  • Leitungskontrolle (bei Umbauten): Die Leitungskontrolle der vorhandenen Schmutz- und Mischwasserleitung zum städtischen Kanal mittels Video ist mit dem Baugesuch einzureichen.
  • Höhenkoten: Bei Neubauten müssen durch die Dienststelle Vermessung und GIS der Stadt Biel die Höhenkoten des Grundstücks in der Mitte jeder Fassade eingetragen werden. Ein von dieser Dienststelle ausgestellter Nachweis ist dem Baugesuch beizulegen. Bei geschlossener Bauweise ist auch die Höhenkote der nächstgelegenen Strassenachse anzugeben.
  • Kontrolle der Profile: Der Gesuchsteller/die Gesuchstellerin muss der Stadtplanung einen Nachweis vorlegen, dass die Profile dem Projekt entsprechen (mit dem Baukontrolleur ist zu vereinbaren, auf welche Weise die Profile aufzustellen sind). Das Baugesuch wird erst nach Erhalt dieses Nachweises veröffentlicht oder bekannt gemacht. Eine Aufstellung von Profilen ist nicht erforderlich, wenn das Projekt von allen betroffenen Nachbarn genehmigt wird.
  • Schnurgerüste: Vor Baubeginn ist eine anerkannte Fachunternehmung mit der Schnurgerüstabsteckung/Kontrolle zu beauftragen. Das Ergebnis der Schnurgerüstabnahme ist der Abteilung Infrastruktur, Dienststelle Vermessung und GIS, zur Kontrolle zu unterbreiten. Erst nach Erhalt der Bestätigung dieser Dienststelle darf mit den übrigen Arbeiten begonnen werden.
  • Bauhöhe: Die Höhe des Gebäudes kann von der Abteilung Infrastruktur, Dienststelle Vermessung und GIS, bei der Abnahme des Rohbaus kontrolliert werden. Alle diesbezüglichen Kosten sind vom Gesuchsteller/von der Gesuchstellerin zu tragen.

Formulare