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Neues Coronavirus: Situation in Biel

Update mit den neuen Schutzmassnahmen im Kanton Bern: Unter anderem sind Veranstaltungen mit mehr als 15 Personen sowie Verkaufsmessen und Gewerbeausstellungen untersagt. Bars, Clubs, Diskotheken, Tanzlokale sowie öffentlich zugängliche Einrichtungen wie Museen, Kinos, Sport- und Fitnesscenter werden geschlossen. Wettkämpfe und Trainings von Mannschaftssportarten unterer Ligen sind wie auch die Ausübung von Einzelsportarten mit engem Körperkontakt nicht mehr gestattet. Zusätzliche Massnahmen gelten schliesslich auch für die Gastronomie, namentlich eine Sperrstunde von 23 Uhr bis 6 Uhr früh. Die neuen Regeln gelten ab heute um Mitternacht.

Auf dieser Seite finden Sie die neusten Informationen betreffend das Coronavirus und die Situation in Biel.

Informationen über das Coronavirus in leichter Sprache und in Gebärdensprache.

Zur Erinnerung: die städtischen Behörden haben keine autonome Kompetenz, Massnahmen im sanitarischen Bereich gegenüber der Bevölkerung anzuordnen oder von sich aus solche zum Schutz der Bevölkerung zu ergreifen. Zuständig sind einzig Kanton und Bund. Der Gemeinderat unterstützt in dieser Angelegenheit vorbehaltlos die Beschlüsse und Anweisungen des Bundes und des Kantons Bern und bittet Privatpersonen und Unternehmungen, diese im Interesse der Prävention und einer möglichst raschen Rückkehr zur Normalität konsequent einzuhalten.

Die wichtigsten Informationen für die Bevölkerung werden auf der Kampagnenwebsite www.bag-coronavirus.ch laufend aktualisiert. Faktenblätter stehen auch in folgenden Sprachen zum Herunterladen zur Verfügung: Italienisch, Albanisch, Arabisch, Spanisch, Mandarin, Portugiesisch, Serbisch/Bosnisch/Kroatisch , Türkisch., TamilischFarsiKurmandschiSomali und Tigrinisch.

Abfall

Hier finden Sie die Empfehlungen für die Entsorgung von Abfällen aus der Selbstquarantäne und der Selbstisolation zu Hause [pdf, 1.5 MB].

Abstimmungen und Wahlen

Die nächsten Abstimmungen finden am 29. November 2020 statt. Aufgrund der aktuellen Covid-19-Situation empfiehlt Ihnen die Stadt Biel, Ihr Stimmrecht schriftlich auszuüben, anstatt sich in ein Stimmlokal zu begeben. 

Alterszentren

Die aktuelle Situation verlangt auch in den Alterszentren erhöhte Vorsicht. Besuche in den Institutionen sollen aber weiterhin möglich sein, durch strikte Einhaltung der Hygiene- und Verhaltensregeln des BAG und des Kantons.

Aufgrund der unterschiedlichen Bedingungen vor Ort gelten die institutionseigenen Schutzkonzepte und Regelungen. Sonderabmachungen in besonderen Situationen sind weiterhin mit der Geschäftsleitung vor Ort abzusprechen. Die Leitung appelliert aber an grösste Eigenverantwortung, indem Besuche und das nach Hause nehmen von Heimbewohnenden auf ein Minimum beschränkt werden.

Um die Hygiene- und Schutzmassnahmen des BAG sicherzustellen gilt in jeder Institution weiterhin die Maskenpflicht, die korrekte Händehygiene sowie die Abstandsregel.

Die Besuche sind zeitlich und örtlich begrenzt (Zimmer oder eingerichteter Aufenthaltsbereich). Das Herumlaufen in den Institutionen ist zu vermeiden. Besucher und Besucherinnen sind angehalten, die Besuche auf den Nachmittag zu beschränken und sich möglichst vorher anzumelden. Die Personalien werden zum Contact Tracing festgehalten.

Die Betriebe Restaurant Cristal und Café Redernweg sind gemäss Gastro-Richtlinien weiterhin geöffnet. Die Cafe’s im Ried und im Esplanade bleiben für Auswärtige geschlossen.

Bars, Clubs und öffentliche Einrichtungen

Die folgenden öffentlichen Einrichtungen sind für das Publikum mindestens bis am 23. November 2020 geschlossen: Bars, Clubs, Diskotheken, Tanzlokale, Museen, Lesesäle von Bibliotheken und Archiven, Kinos, Konzerthäuser, Theater, Casinos und Spielhallen, Erotikbetriebe, Sport- und Fitnesszentren, Schwimmbäder sowie Wellnesszentren, sofern sie nicht zu einem Hotel gehören und ausschliesslich den Hotelgästen zur Verfügung stehen.

Beratung für Migrantinnen und Migranten

Die Fachstelle Integration bietet Beratung zu Integrations- und Migrationsthemen. Im Moment werden auch alle Informationen und Empfehlungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus, die speziell für die Migrationsbevölkerung relevant sind, gesammelt und kommuniziert.

Migrantinnen und Migranten können sich mit ihren Fragen telefonisch 032 326 12 17, per E-Mail integration@biel-bienne.ch oder persönlich an uns wenden. Die Öffnungszeiten und Adressen für die Beratung finden Sie im Flyer [pdf, 2.8 MB]

Familien

Veranstaltungen mit über 15 Personen sind verboten. Dies gilt auch für Anlässe im Familien- und Freundeskreis, sowie für betriebliche Veranstaltungen gesellschaftlicher Natur wie Weihnachtsessen oder Apéros.

Als Eltern können Sie Ihr Kind unterstützen, indem Sie in dieser Ausnahmesituation gemeinsam neue Alltagsstrukturen finden und definieren. Setzen Sie sich dabei nicht unnötig unter Druck. Diese neue Struktur kann und muss nicht dieselbe sein, wie vor dieser aussergewöhnlichen Situation. Hier finden Sie Hilfestellung für Eltern, Ideen für die Freizeitgestaltung mit Kindern sowie Beratungsstellen.

FAQ - Häufig gestellte Fragen

Haben Sie Fragen zu Ansteckung und Risiken, Reise und Tourismus, Symptome, Diagnose und Behandlung und Schutz vor Ansteckung? Antworten finden Sie auf der Website vom BAG

Häusliche Gewalt

Die derzeitigen Einschränkungen des öffentlichen Lebens aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus können zu einer Zunahme der häuslichen Gewalt führen. Ursache dafür sind die allgemeine Verunsicherung in der Bevölkerung, finanzielle Ängste sowie fehlende Ausweichmöglichkeiten bei Konflikten in der eigenen Wohnung.

Deshalb lanciert die Stadt Biel eine Kampagne in verschiedenen Medien, welche eine breite Sensibilisierung des Themas bezweckt und aufzeigt wo Hilfe geholt werden kann.

Homeoffice

Häusliche Isolation und Quarantäne können zu psychischer Belastung und zu Krisen führen. Es gibt bewährte Verhaltensmassnahmen, die es ermöglichen, diese Ausnahmesituation besser zu meistern.

Hier finden Sie Tipps für Mitarbeitende und Studierende zum Umgang mit häuslicher Isolation und Homeoffice, Empfehlungen für Vorgesetzte, sowie Hinweise für Krisensituationen und Kontakte zu Anlaufstellen.

Hotlines

Für Personen über 65 Jahre und für Personen mit erhöhtem Risiko oder geschwächter Gesundheit, welche wegen des Coronavirus zuhause bleiben müssen, haben verschiedene Organisationen Dienstleistungen (z.B. Lieferdienste für Einkäufe) geschaffen. Die Stadt Biel hat spezifisch dazu eine Hotline eingerichtet unter Telefon 032 326 11 17 (deutsch) oder 032 326 11 16 (français). Sie gibt Auskunft, beantwortet Ihre Fragen oder vermittelt Hilfsangebote, welche Ihren Bedürfnissen entsprechen. Die Hotline ist erreichbar von Montag bis Freitag, 8.00 bis 12.00 Uhr und 13.30 bis 17.00 Uhr.

Auf der kantonalbernischen Hotline 0800 634 634 können Sie generelle Fragen zum Coronavirus und insbesondere Fragen zu Schulen, Verkehr und Arbeit von Montag bis Freitag von 08.30 Uhr bis 16.30 Uhr stellen. Gesundheitsfragen stellen Sie bitte weiterhin via BAG Hotline 058 463 0000

Kindertagesstätten

Gemäss Medienmitteilung des Regierungsrates vom 7.10.2020 gilt keine Maskentragpflicht in Kindertagesstätten. Dort soll das Tragen von Masken gemäss den erstellten Schutzkonzepten erfolgen, also in besonderen Situationen oder aufgrund der einzelnen örtlichen Begebenheiten.

Lieferdienste für Einkäufe / Unterstützung organisieren

Hilfe anbieten oder erhalten. Auf der Seite 60+ werden die wichtigsten Kauf- und Lieferdienste sowie Plattformen für die Vernetzung von Freiwilligen und bedürftigen Menschen in der Region aufgeführt.

Masken

Die Maskentragpflicht gilt in allen öffentlich zugänglichen Innenräumen sowie in Laubengängen und überdachten Bereichen vor öffentlich zugänglichen Gebäuden. Darunter fallen:

  • Geschäfte
  • öffentlicher Verkehr
  • Einkaufszentren
  • Poststellen
  • Museen
  • Theater
  • Bibliotheken
  • Verwaltungsgebäude
  • Gotteshäuser und religiöse Gemeinschaftsräume
  • Kinos
  • Bahnhöfe inkl. Perrons und Unterführungen.

In Restaurationsbetrieben dürfen die Gäste die Maske nur dann ablegen, wenn sie an einem Tisch sitzen.

Der Regierungsrat empfiehlt der Bevölkerung zudem, auch bei der Arbeit in Innenräumen möglichst Masken zu tragen, um sich und andere vor einer Ansteckung zu schützen. Die Masken in Büros sollten höchstens dann abgelegt werden, wenn sich eine Person alleine im Raum befindet.

Kinder sind bis zu ihrem 12. Geburtstag von der Maskentragpflicht befreit. Das gilt auch für Personen, die nachweisen können, dass sie aus besonderen Gründen, insbesondere medizinischen, keine Gesichtsmasken tragen können.

Keine Maskentragpflicht gilt in Kindertagesstätten. Dort soll das Tragen von Masken gemäss den erstellten Schutzkonzepten erfolgen, also in besonderen Situationen oder aufgrund der einzelnen örtlichen Begebenheiten.

Auch die Innenräume von öffentlichen und privaten Schulen, die der Aufsicht der Bildungs- und Kulturdirektion unterstehen, und die Innenräume der Hochschulen sind ausgenommen. Personen, die sich in diesen Schulen und Hochschulen aufhalten, müssen nicht generell eine Maske tragen. Es wird jedoch verlangt, dass sich diese Institutionen der epidemiologischen Lage sehr rasch anpassen.

Meldeportal für freiwillige Einsätze

Viele Freiwillige bieten derzeit ihre Dienste an, um die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung trotz des Coronavirus-Pandemie zu gewährleisten. Auf dem Meldeportal des Kantons Bern www.be.ch/corona können sich Fachleute aus verschiedenen Bereichen für Einsätze registrieren. Die Gesundheitsinstitutionen können sich über die Plattform mit den Interessierten in Verbindung setzen.

Gesucht: Freiwillige Fahrerinnen und Fahrer für den Rotkreuz-Fahrdienst 

Das Schweizerische Rote Kreuz, Region Seeland und Berner Jura, sucht wegen der Corona-Pandemie freiwillige Fahrerinnen und Fahrer für den Rotkreuz-Fahrdienst. Interessierte Personen dürfen aktuell nicht über 65 Jahre alt sein und nicht zur Risikogruppe gemäss nationaler Covid-19-Verordnung gehören.

Kontakt:

Berner Jura : 032 489 10 03 info-jurabernois@crs-berne.ch
Seeland : 032 341 80 80 fahrdienst-seeland@srk-bern.ch

Öffentlicher Verkehr

Seit dem 6. Juli 2020 gilt im gesamten ÖV eine Maskenpflicht

Verkehrsbetriebe Biel (VB) und Bielersee-Schifffahrts-Gesellschaft (BSG)

Seit dem 11. Mai 2020 verkehrt der öffentliche Verkehr wieder gemäss Normalfahrplan. Die Öffnungszeiten des Kundendienstes sowie der Verkaufsstelle auf dem Bahnhofplatz werden ebenfalls wieder ausgebaut. Die Schutzmassnahmen in den Fahrzeugen behalten bis auf weiteres ihre Gültigkeit. Die ÖV-Branche hat ein Schutzkonzept für die sichere Nutzung des gesamten öffentlichen Verkehrs entwickelt. Um unnötigem Freizeitverkehr vorzubeugen, bleibt der Velo-und Biketransport auf den Seilbahnen nach und von Magglingen und Leubringen bis auf Weiteres eingestellt.

Detaillierte Informationen finden Sie auf der Website der Verkehrsbetriebe Biel (VB).

Die Kursschifffahrt der Bielersee-Schifffahrts-Gesellschaft BSG  wurde am Samstag, 6. Juni 2020, wieder aufgenommen.

Gemäss Medienmitteilung vom 8. April 2020 des Alliance SwissPass wird die öV-Branche ihre Kunden entschädigen.

Quarantänepflicht für Einreisende

Seit dem 6. Juli müssen Personen, die aus gewissen Gebieten im Ausland in die Schweiz einreisen, für 10 Tage in Quarantäne. Die Liste der Länder wird laufend aktualisiert. Der Kanton Bern hat das entsprechende elektronische Meldeformular aufgeschaltet.

Die Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion (GSI) des Kantons Bern will Reisende für die geltenden Coronabestimmungen bei Auslandreisen sensibilisieren. Mittels eines Merkblattes sollen Reisende und Reiseanbieter über die Quarantänepflicht bei der Einreise aus Risikoländern informiert werden.

Wer sich einer Quarantäne entzieht, muss mit einer Busse von bis zu 10'000 Franken rechnen (Medienmitteilung des Kantons Bern vom 6.7.2020).

Restaurants 

Beschränkung der Gästezahl in Restaurants und Sperrstunde ab 23 Uhr

Neu gilt eine Beschränkung der Anzahl gleichzeitig anwesender Gäste von 100 Personen für sämtliche Restaurationsbetriebe. In Lokalen dürfen ab Montag, 26. Oktober 2020, nur noch Gästegruppen von höchstens vier Personen zusammen an einem Tisch sitzen. Grössere Gruppen sind erlaubt, wenn die Gruppe ausschliesslich aus Personen besteht, die im gleichen Haushalt leben. Restaurationsbetriebe müssen zwischen 23 Uhr und 6 Uhr geschlossen bleiben. Vorhandene Überzeitbewilligungen sind somit ungültig.

In Restaurants müssen die Gäste nebst Namen auch ihr Geburtsdatum und ihre vollständige Adresse nennen. Das hat der Regierungsrat beschlossen und die entsprechende Verordnung angepasst (Medienmitteilung des Regierungsrates vom 13.08.2020).

Das Branchen-Schutzkonzept unter Covid-19 liegt vor.

Schulen

Schulbeginn am 12. Oktober 2020: weiterhin Vorsicht geboten

Nach drei Wochen Ferien treffen Ihre Kinder wieder mit ihren Klassenkameradinnen und Klassenkameraden sowie ihren Lehrpersonen zusammen. Wir wissen es alle: Die aktuelle Situation ist nach wie vor besorgniserregend und wir müssen weiterhin wachsam bleiben.

Die vom Kanton verfügte obligatorische Maskenpflicht für den öffentlichen Raum (12.10.2020) gilt nicht für die öffentlichen Schulen. Die seit Schuljahresbeginn im August eingeführten Schutzmassnahmen gelten nach wie vor.

Der Winteranfang wird unseren Alltag nicht leichter machen und es ist gut möglich, dass die Anzahl Kinder, die zuhause bleiben müssen, ansteigt. Wir legen Ihnen deshalb nahe, sich vorausschauend auf diese Situation einzustellen und bereits über mögliche Alternativen der Kinderbetreuung, die für Ihre Familie infrage kommen, nachzudenken.

Wir empfehlen Ihnen, folgende Informationen zu lesen und diese zuhause griffbereit zu halten: 

Informationsblatt zum korrekten Verhalten bei Krankheits- oder Erkältungssymptomen für Primarschülerinnen und Primarschüler [pdf, 1.8 MB]

Informationsblatt zum korrekten Verhalten bei Krankheits- oder Erkältungssymptomen für Sekundarschülerinnen und Sekundarschüler [pdf, 1.8 MB]

Das Informationsblatt ist auf der Webseite der Erziehungsdirektion des Kantons Bern auch in anderen Sprachen erhältlich.

Die Stadt Biel weist darauf hin, dass für alle, die aus Risikogebieten in die Schweiz einreisen, eine Quarantänepflicht von zehn Tagen gilt. Das BAG führt eine regelmässig aktualisierte Liste dieser Risikogebiete. Die Quarantäneregeln gelten auch für Schülerinnen und Schüler. Kinder und Jugendliche, die ihre Ferien in einem Risikogebiet verbracht haben, müssen sich nach ihrer Einreise in die Schweiz unverzüglich in Quarantäne begeben.

Wenn sie aus diesem Grund ab dem 12. Oktober nicht am Unterricht teilnehmen können, werden sie von den Eltern bei der Lehrperson entschuldigt. Die Eltern tragen die volle Verantwortung für die Umsetzung der Quarantäne. Während der Quarantäne, die als entschuldigte Absenz gilt, erhalten die Kinder oder Jugendlichen von der Schule Aufgaben und Aufträge, die sie zu Hause selbständig ausführen.

Kinder mit Symptomen müssen zu Hause bleiben (s. Links unten).

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Kantons Bern

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des BAG

Selbstständigerwerbende / Unternehmen

Selbstständigerwerbende, welche ihren Betrieb aufgrund des Coronavirus schliessen mussten sowie Personen, welche infolge unvorhergesehener Kinderbetreuung oder wegen Quarantänemassnahmen ihre Tätigkeit unterbrechen mussten, haben Anspruch auf eine Erwerbsersatzentschädigung. Die Anmeldung sowie weitere Informationen (Merkblatt Nr. 6.03) sind auf der Homepage der Informationsstelle AHV/IV www.ahv-iv.ch abrufbar. Die Auszahlung der neuen Entschädigung läuft über die AHV-Ausgleichskasse, bei welcher Sie angeschlossen sind.

Damit können Selbstständigerwerbenden, d.h. Kleinunternehmerinnen und –unternehmern in allen Branchen inkl. Kultur und Sport, das Angebot einer kostenlosen Grundberatung durch qualifizierte Fachpersonen für die Geltendmachung ihrer finanziellen Ansprüche nutzen. Die Bereitstellung dieses Angebots wird durch die Wirtschaftskammer Biel-Seeland (WIBS) koordiniert, welche ihrerseits wichtige Informationen in diesem Zusammenhang auf ihrer Homepage bereitgestellt hat.

Das Staatssekretariat für Wirtschaft veröffentlicht verbindliche Informationen und Bestimmungen für Unternehmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Diese betreffen u.a. die Unterstützung der Unternehmen in Form von Liquiditätshilfen, die Ausweitung und Vereinfachung der Kurzarbeit sowie die Entschädigung bei Erwerbsausfällen von Selbstständigen und Angestellten. Eine Zusammenfassung des Massnahmenpakets des Bundes ist auf der Website des Staatssekretariats für Wirtschaft verfügbar.

Auf der Seite der kantonalen Arbeitslosenversicherung finden Sie alle Informationen zum Vorgehen, um Kurzarbeit zu beantragen.

Das BAG hat in Zusammenarbeit mit der AG Influenza und dem Staatssekretariat für Wirtschaft SECO ein Handbuch für die betriebliche Vorbereitung erarbeitet, das Unternehmen dabei unterstützen soll.

Die Wirtschaftskammer Biel-Seeland zeigt Beispiele von Formularen Voranmeldung Kurzarbeit.

Solidaritätsbon

Der Stadtrat stimmt einem Nachkredit über CHF 1’540'000.– zu, um allen Einwohnerinnen und Einwohnern der Stadt Biel einen sogenannten «Solidaritätsbon» im Wert von CHF 25.– abgeben zu können. Diese Solidaritätsbons konnten vom 1. Juli bis 30. September 2020 bei Betrieben und Organisationen aus Gewerbe, Gastronomie, Kultur und Sport mit Hauptsitz in Biel eingelöst werden. Die Aktion «Biel für Biel» wurde vom Gewerbe und von der Bevölkerung positiv aufgenommen. In den letzten drei Monaten wurden rund 39'745 Solidaritätsbons im Wert von 25 Franken eingelöst.

So schützen wir uns / Präventionsmassnahmen

Wie können Sie sich gegen das neue Coronavirus schützen? Die Kampagne «So schützen wir uns» informiert, wie das am besten geht. Achten Sie auf die Hygieneregeln und das richtige Verhalten bei Symptomen wie Atembeschwerden, Husten oder Fieber.

Personen mit Fragen zum Thema Coronavirus müssen sich an die Hotline des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) wenden, welche täglich von 06.00 bis 23.00 Uhr zur Verfügung steht: +41 58 463 00 00.

Der Kanton Bern appelliert an die Bevölkerung, sich bei grippeähnlichen Symptomen zuerst telefonisch mit dem Hausarzt oder der Hausärztin in Verbindung zu setzen und nicht direkt die Arztpraxis oder den Spital-Notfall aufzusuchen.

Auf der Website des Bundesamtes für Gesundheit stehen zahlreiche Informationen zur aktuellen Lage, Empfehlungen für Reisende, Antworten auf häufig gestellte Fragen sowie weiterführende Links und Dokumente zur Verfügung.

Stadtverwaltung

Innerhalb der Stadtverwaltung hat der Gemeinderat am 4. März 2020 einen Pandemiestab eingerichtet, der die erforderlichen Präventionsmassnahmen sowie die Erleichterung des Homeoffice umsetzen konnte. Insbesondere allen Mitarbeitenden, welche wegen Kinderbetreuungspflichten infolge der geschlossenen Schulen objektiv nicht zur Arbeit erscheinen und auch keine Telearbeit resp. kein Homeoffice leisten können,  wird für die entsprechend ausfallenden Stunden der vollen Lohn ausgerichtet.

Statistiken

Corona Erkrankungen im Kanton Bern (nach Wohnort). Daten nach Verwaltungskreisen: Corona-Data

Um das Coronavirus einzudämmen, müssen Verdachtsfälle möglichst früh identifiziert werden. Zu diesem Zweck haben junge Forscherinnen und Forscher – im Austausch mit der Taskforce Covid-19 der ETH Zürich und der Gesundheitsdirektion des Kantons Bern – eine Daten-Plattform kreiert. Sie soll es ermöglichen, Informationen über Covid-19 direkt aus der Bevölkerung zusammenzutragen. In kürzester Zeit soll so eine regionale Karte der potenziellen Gefahrenherde entstehen www.covidtracker.ch

Das «Corona Science»-Projekt hat zum Ziel, möglichst schnell eine Sammlung von anonymisierten / aggregierten Gesundheits- und Symptomdaten in einem mit eHealth Suisse definierten semantischen Standard als Open Data zur Verfügung zu stellen. Die App ist für Gesunde und Erkrankte gedacht.

SwissCovid App / Contact Tracing

Die SwissCovid App für Mobiltelefone (Android/iPhone) trägt zur Eindämmung des neuen Coronavirus bei. Sie ergänzt das klassische Contact Tracing – die Rückverfolgung neuer Ansteckungen durch die Kantone – und hilft somit, Übertragungsketten zu stoppen. Die SwissCovid App ist im Apple Store und Google Play Store verfügbar.

Die Nutzung der SwissCovid App ist freiwillig und kostenlos. Je mehr Personen die App installieren und verwenden, umso wirksamer unterstützt sie die Eindämmung des neuen Coronavirus.

Testzentren - Übersicht über die Covid-19-Testmöglichkeiten

Das Kantonsarztamt des Kantons Bern verzeichnet ein wachsendes Bedürfnis nach einer Übersicht aller Covid-19-Testmöglichkeiten in den Regionen. Gewisse Testorte erreichen teilweise ihre Test-Limite, während andere noch weit davon entfernt sind. Der Kanton Bern fördert das breite Testen innerhalb der Bevölkerung. Richtig eingesetzte Tests können dazu beitragen, die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen.

Unter nachfolgendem Link können Sie jederzeit nachschauen, wo Sie sich in Ihrer Region testen lassen können: www.be.ch/wo-testen-bern

Das Kantonsarztamt empfiehlt einen Test, wenn jemand Symptome aufweist, welche auf eine Infektion mit dem Coronavirus deuten. Der Coronavirus-Check des Bundesamts für Gesundheit (BAG) kann darüber Aufschluss geben. Für einen Covid-19-Test müssen sich Bürgerinnen und Bürger zuvor telefonisch bei der Arztpraxis, im Testzentrum oder im Spital anmelden.

Unterstützungsmassnahmen der Stadt Biel

Der am Montag, 11. Mai 2020 gemäss den Richtlinien des Bundesrats eingeleitete Ausstieg aus der Krise ist eine grosse Herausforderung für die Bevölkerung und die Wirtschaft. Um sie zu unterstützen, hat der Gemeinderat verschiedene praktische Massnahmen beschlossen, welche Gewerbe und Gastronomie die Wiederaufnahme des Betriebs und die Umsetzung der weiterhin notwendigen Schutzmassnahmen erlauben sollen. Zudem hat er dem Stadtrat einen Nachkredit über CHF 1'540'000.– beantragt, um die Aktion «Biel für Biel» zu lancieren, welche mit sogenannten «Solidaritätsbons» dem lokalen Gewerbe, der Gastronomie, der Kultur und dem Sport unter die Arme greifen soll.

Veranstaltungen / Kultur / Sport

Keine Versammlungen von mehr als 15 Personen im öffentlichen Raum

Im öffentlichen Raum sind spontane Menschenansammlungen von mehr als 15 Personen verboten, namentlich auf öffentlichen Plätzen, auf Spazierwegen und in Parkanlagen.  Damit soll insbesondere verhindert werden, dass private Anlässe in den öffentlichen Raum verlagert werden. Organisierte Veranstaltungen im öffentlichen Raum sind mit den entsprechenden Schutzmassnahmen weiterhin erlaubt, etwa politische und zivilgesellschaftliche Kundgebungen.

Wettkämpfe sowie Trainings von Mannschaftssportarten dürfen nicht mehr stattfinden mindestens bis am 23. November 2020. Ausgenommen von diesem Verbot sind die Mannschaften der beiden obersten Ligen in den Sportarten Fussball, Eishockey, Handball, Volleyball und Unihockey. Allerdings sind keine Zuschauerinnen und Zuschauer mehr zugelassen. Nicht mehr ausgeübt werden dürfen auch Sportarten, die einen dauernden engen Körperkontakt bedingen. Davon ausgenommen sind Personen, die eine solche Sportart professionell betreiben.

Römisch-katholische Kirche im Kanton Bern

Reformierte Gesamtkirchgemeinde Biel

Unterstützung für Kultur und Sport

Die Bestimmungen für Selbstständigerwerbende / Unternehmen gelten ebenfalls für Kulturschaffende, Kulturunternehmen und Kulturveranstalter sowie für Sportanbieter, Sportorganisation, Sportverein, Profisportlerinnen und -sportler.

Kultur

Der Bundesrat hat am 20. März 2020 ergänzend zum gesamtwirtschaftlichen Massnahmenpaket die Covid-Verordnung Kultur erlassen. Mit Soforthilfebeiträgen und Ausfallentschädigungen für Kulturschaffende und Kulturunternehmen sollen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie im Kulturbereich abgefedert werden.

Sport

Am 22. April 2020 hat der Regierungsrat eine Verordnung über Sofortmassnahmen im Lotteriebereich zugunsten von Sportveranstaltern genehmigt. Konkret geht es um Ausfallentschädigungen für abgesagte oder verschobene Veranstaltungen sowie um besondere Massnahmen im Sportbereich.

Unterstützung für im Bereich des Breitensports tätige Vereine

Bedingungen

Einem Verein zugehörig, zahlungsunfähig, direkter Zusammenhang zwischen dem Risiko der Zahlungsunfähigkeit und den Massnahmen des Bundes zur Bekämpfung des Coronavirus, vernünftige Selbstfinanzierungsmassnahmen müssen ausgeschöpft worden sein.

Rechnungen

Für von der Stadt Biel ausgestellte Rechnungen gilt ein genereller Mahnstopp bis zum 30. Juni 2020.

Kostenlose Grundberatung

Kostenloste Grundberatung für Selbständigerwerbende, d.h. kleine Unternehmen, die in allen Bereichen, einschliesslich Kultur und Sport, tätig sind und die oft nur über geringe oder gar keine Ressourcen und Fachkenntnisse in Verwaltungsangelegenheiten verfügen : https://www.wibs.ch/de/services/neues-coronavirus

Juniorensubventionen

Für Vereine, die Juniorensubventionen erhalten, werden die Auszahlungen Anfang Mai getätigt.

Die Stadt Biel hat Massnahmen angeordnet, um die Auswirkungen der Krise auf Gewerbe, Kultur und Sport abzufedern.

Zivilschutz

Hier finden Sie Informationen zum Einsatz von Schutzdienstpflichtigen des Zivilschutzes.

Der Einsatz der Zivilschutzorganisation Biel/Bienne Regio ist zur Unterstützung der Heilsarmee und des Altersheims Redernweg ausgeweitet worden.