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Laufende Planungsverfahren und Mitwirkung

Die Bevölkerung kann bei laufenden Planungen mitwirken und bei Planungsprojekten in Bezug auf die baurechtliche Grundordnung oder Überbauungsordnung unter bestimmten Voraussetzungen Einsprache erheben.

Die Behörden haben dafür zu sorgen, dass die Bevölkerung bei Planungen frühzeitig mitwirken kann (Art. 58 Baugesetz des Kantons Bern; BauG). Indem sie bei den zuständigen Behörden eine schriftliche Stellungnahme einreichen, haben alle Betroffenen die Möglichkeit, ihre Meinung zum Projekt zu äussern.

Planungsprojekte, welche die baurechtliche Grundordnung oder eine Überbauungsordnung betreffen, sind während wenigstens 30 Tagen öffentlich aufzulegen (Art. 60 BauG). Während dieser Frist können vom Projekt unmittelbar betroffene Einzelpersonen sowie Organisationen wie z. B. Schweizer Heimatschutz, Netzwerk Bielersee, Quartierleiste usw. schriftlich unter Angabe der Gründe bei den zuständigen Behörden Einsprache erheben.

Zurzeit gibt es in der Abteilung Stadtplanung keine laufenden Mitwirkungsverfahren oder öffentlichen Auflagen. Ausgeschrieben ist jedoch der Sektor für genossenschaftliche Wohnungen des Entwicklungskonzeptes Gurzelen; diese Ausschreibung richtet sich ausschliesslich an Wohnbaugenossenschaften.