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Gestaltungskonzept für die Nordachse

Hauptsächliche Ziele des Gestaltungskonzeptes für die Nordachse sind die Erhöhung der Attraktivität des öffentlichen Verkehrs sowie die städtebauliche und landschaftlichen Aufwertung im Zentrum von Biel und Bözingen.

Die Studie zur Nordachse wurde bewusst an beiden Enden erweitert, um zu einem kohärenten Gesamtkonzept für die ganze Achse zu gelangen. Die vorgesehenen Massnahmen sollen die Attraktivität des öffentlichen Verkehrs deutlich verbessern. Dazu gehören vor allem die Einführung von Bushaltestellen auf der Fahrbahn sowie eine qualitative städtebauliche und landschaftliche Aufwertung im Zentrum von Biel und von Bözingen. Damit soll das städtische Ambiente an diesen beiden Orten aufgewertet werden.

Sektor Stadtzentrum

 

Plan des Sektors Stadtzentrum / Plan du secteur Centre-Ville

Die Höchstgeschwindigkeit soll auf 30 km/h beschränkt und für diesen Raum ein Fussgängervortritt eingeführt werden, wobei die Fussgängerstreifen und Lichtsignalanlagen aufgehoben werden. Das gewählte Vorgehen soll technisch geprüft und konsolidiert werden, damit die Sicherheit für alle Strassenbenützerinnen und –benützer gewährleistet ist. Die Bushaltestellen werden im Interesse einer Bevorzugung des öffentlichen Verkehrs neu angeordnet und auf die Fahrbahn verlegt. Mit der vorgesehenen Baumbepflanzung auf der Nordseite der Strasse entstehen Schattenzonen, und der Walkeplatz wird aufgewertet. Die Gestaltung des Strassenraumes basiert auf dem Prinzip des Mischverkehrs. Der Fahrradverkehr verläuft auf der Fahrbahn. Eine Veloführung im Mischverkehr bei Temporeduktion ist denkbar. Die Realisierung erfolgt im Rahmen des Agglomerationsprogramms als Drittprojekt, da es sich um den Westast handelt.

Sektor Georg-Friedrich-Heilmann-Strasse

Plan des Sektors Georg-Friedrich-Heilmann-Strasse / Plan du secteur Georg-Friedrich-Heilmann

Auf diesem Abschnitt ist im Ostteil beidseits ein Radweg vorgesehen, und es gilt weiterhin eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 50 km/h. Die Bushaltestellen werden neu angeordnet und im Interesse einer Bevorzugung des öffentlichen Verkehrs auf die Fahrbahn verlegt. Die bestehenden Baumzeilen werden längs dieser Achse erweitert, um Schattenzonen zu bilden und den Rad- und Fussweg aufzuwerten. Der 1. Teil dieses Abschnitts gehört zum Agglomerationsprogramm der 2. Generation und wird zurzeit realisiert. Der 2. Teil (Ostteil) wird ebenfalls als Drittprojekt im Rahmen des Agglomerationsprogramm ausgeführt, da es sich um den Westast handelt.

Sektor Bözingenstrasse

 

Plan des Sektors Bözingenstrasse / Plan du secteur rue de Boujean

In diesem Abschnitt ist beidseits ein Radweg vorgesehen. Wo die Strassenbreite dafür nicht ausreicht, sind markierte Radstreifen geplant. Zum jetzigen Zeitpunkt ist vorgesehen, die Geschwindigkeitsbeschränkung bei 50 km/h zu belassen. Die Bushaltestellen werden ebenfalls neu angeordnet und im Interesse einer Bevorzugung des öffentlichen Verkehrs auf die Strasse verlegt. Es werden Baumzeilen gepflanzt, die das Fahrrad- und Fussgängernetz entlang der gesamten Achse begleiten und aufwerten sollen. Als nächste Phase wird ein Vorprojekt erstellt, sodann folgen die Umsetzungsphasen in Koordination mit dem Agglomerationsprogramm der 4. Generation.

Sektor Bözingen Zentrum

Plan des Sektros Bözingen Zentrum / Plan du secteur Boujean Centre

In diesem Sektor ist eine Herabsetzung der Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h geplant. Der Bereich soll mittels städtebaulichen Gestaltungsmassnahmen an das frühere Dorf Bözingen erinnern und dadurch aufgewertet werden. Die Trottoirverbreiterung für Fussgängerinnen und Fussgänger sowie die Geschäfte trägt zur Belebung dieses Quartierzentrums bei. Die Bushaltestellen werden ebenfalls neu angeordnet und im Interesse einer Bevorzugung des öffentlichen Verkehrs auf die Fahrbahn verlegt. Die Gestaltung des Strassenraumes folgt dem Grundsatz des Mischverkehrs, weshalb auch der Fahrradverkehr auf der Fahrbahn verläuft. Der Ostabschnitt dieser Strecke gehört zum Kantonsstrassennetz. Die vorgeschlagenen Massnahmen werden deshalb mit den zuständigen kantonalen Stellen abgesprochen, damit eine Gesamtsicht des Projekts gewährleistet ist. Bevor mit der Umsetzung begonnen wird, soll das gewählte Vorgehen technisch überprüft und konsolidiert werden.