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Erwachsenenschutz

Erwachsene Personen, die ihren Alltag nicht selbstständig bewältigen können, brauchen Unterstützung, Schutz und Hilfe. Die Fachleute der Stadt Biel helfen Betroffenen und ihren Angehörigen dabei, die passende Lösung zu finden.

Es gibt verschiedene Gründe, warum erwachsene Menschen nicht selber zurechtkommen. Zum Beispiel können psychische Störungen oder Suchtprobleme bei Betroffenen zu einem sogenannten «Schwächezustand» führen. Das heisst, dass sie nicht selber verantwortungsvoll entscheiden und handeln und damit vielleicht sich oder anderen Menschen Schaden zufügen.

Der Dienst für Erwachsene der Abteilung Erwachsenen- und Kindesschutz der Stadt Biel kann helfen, wenn Erwachsene in schwierigen Situationen Unterstützung oder Schutz brauchen. Wir können zum Beispiel Betroffene beraten und begleiten oder sie an andere Fachstellen vermitteln. Wir klären zudem für die kantonale Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) ab, ob jemand einen Beistand oder eine Beiständin braucht.

Eine weitere Dienstleistung von uns ist das Depot für Vorsorgeaufträge und Testamente.

Wie können wir Ihnen weiterhelfen?

  • Brauchen Sie einen Beistand / eine Beiständin? Haben Sie Fragen zum Thema Beistandschaft? Oder möchten Sie selber als private Beiständin / privater Beistand schutzbedürftige Personen unterstützen? Mehr Informationen finden Sie unter Beistandschaften.
  • Können Sie Ihren Lebensunterhalt nicht selber bestreiten? Sie finden Behörden und Fachstellen, die Ihnen weiterhelfen, unter Finanzielle Unterstützung.
  • Sind Sie in bestimmten Situationen überfordert und brauchen die Hilfe von ausgebildeten Fachpersonen? Konsultieren Sie unsere Freiwillige Beratung und Begleitung.
  • Kennen Sie eine Person, die Hilfe oder Schutz braucht oder die sich selber oder andere gefährdet? Mit einer Gefährdungsmeldung können Sie die Behörden veranlassen, genau hinzuschauen.
  • Politischer oder religiöser Extremismus kann gerade junge Menschen stark beeinflussen und radikalisieren. Betroffene und Ihre Angehörigen finden Unterstützung bei unserer Ansprechstelle Extremismus- und Gewaltprävention.
  • Wie mache ich eine Patientenverfügung, um selber zu bestimmen, wie ich medizinisch behandelt und gepflegt werden will, falls ich urteilsunfähig werde?
  • Wie kann ich dafür sorgen, dass mit mir und meinen Angelegenheiten nach meinem Willen verfahren wird, falls ich einmal urteilsunfähig werden sollte? Mit einem Vorsorgeauftrag.