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Randständige Personen der Region Biel leiden besonders unter den Einschränkungen, welche die Covid-19 Pandemie mit sich bringt. Die Stadt hat dies erkannt und schafft zusammen mit ihren Partnerorganisationen Abhilfe.

Mittel- und obdachlose Menschen sind in dieser unsicheren Zeit besonders betroffen von den Einschränkungen des öffentlichen Lebens. So müssen z.B. auch Institutionen wie die Gassen-küche und das Sleep-In sich an die Vorgaben des Bundes halten. Um dies sicherzustellen, mussten die Institutionen ihr Angebot stark einschränken. In der Gassenküche ist nur noch ein Takeaway-Betrieb möglich und in den Räumlichkeiten des Sleep-In mussten Betten aufgehoben werden, um die Vorschriften zur räumlichen Distanzierung einzuhalten. Dies hatte unter anderem zur Folge, dass in den letzten zwei Wochen gegen 25 Personen abgewiesen werden mussten. 

Die Direktion Soziales und Sicherheit der Stadt Biel hat früh das Gespräch mit ihren Partnerorganisationen gesucht und hat gemeinsam mit ihnen ein vorübergehendes Angebot geschaffen. Dank einem Bieler Pfadiverein, welcher dazu unkompliziert sein Heim zur Verfügung stellt, ist dies in kürzester Zeit möglich geworden. Noch diese Woche werden demnach randständige Menschen dort einen Ort finden, wo sie übernachten und auch tagsüber bleiben können. Die Verpflegung wird durch die Gassenküche sichergestellt und auch eine minimale Betreuung mit Tagesstruktur ist sichergestellt. Die von Obdachlosigkeit betroffenen Personen haben sich wie bis anhin im Sleep-In an der Mattenstrasse 13 in Biel zu melden. Ist dieses voll belegt, werden sie in die neue Struktur verwiesen.

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