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Mobbing und sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz

Die Stadtverwaltung Biel toleriert kein Mobbing am Arbeitsplatz und sanktioniert sexuelle Belästigung.

Psychosoziale Risiken am Arbeitsplatz

Der Begriff Mobbing stammt aus dem Englischen und bedeutet: "über jemanden herfallen, anpöbeln, fertigmachen". Im Arbeitsalltag bedeutet Mobbing wiederkehrende Schikanen, Feindseligkeiten und Drangsalierungen, die durch eine oder mehrere Personen gegen eine Arbeitskollegin oder einen Arbeitskollegen gerichtet sind und über einen längeren Zeitraum vorkommen. Das Phänomen ist nicht neu, hat jedoch unter dem steigenden Druck am Arbeitsplatz zugenommen.

Die Stadtverwaltung toleriert kein Mobbing und setzt alles daran, ein Arbeitsumfeld zu bieten, wo Mobbing keine Chance hat. Mitarbeitende, welche Opfer von Mobbing werden, können sich an ihre direkten Vorgesetzten, interne Personalverantwortliche, die Abteilung Personelles oder an die Personalverbände wenden.

Sexuelle Belästigung

Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz ist ein Angriff auf die Persönlichkeit und die Menschenwürde. Sie verhindert eine echte Chancengleichheit zwischen Männern und Frauen am Arbeitsplatz, sie kann die Arbeitsleistung der Opfer beeinträchtigen sowie psychische und soziale Probleme verursachen.

Der Gemeinderat verlangt von allen Mitarbeitenden, die persönliche Würde ihrer Kolleginnen und Kollegen zu respektieren. Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz ist in der Stadtverwaltung verboten. Sie gilt als Pflichtverletzung und wird sanktioniert. Laut Bundesgesetz über die Gleichstellung zwischen Mann und Frau (GlG) ist der Arbeitgeber verpflichtet, alles zu unternehmen, um sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz zu verhindern. 

Die Abteilung Personelles führt die Anlaufstelle zur Prüfung der Beschwerden. Die Anlaufstelle berät die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Fragen zu Mobbing oder sexueller Belästigung am Arbeitsplatz. Sie kann den zuständigen Stellen geeignete Massnahmen vorschlagen. Betroffene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können der Anlaufstelle Vorkommnisse im Zusammenhang mit Mobbing oder sexueller Belästigung und andere Unregelmässigkeiten melden. Ihnen darf aus der Meldung kein Nachteil erwachsen, sofern diese nicht missbräuchlich erfolgt.