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Prix Anderfuhren

Jedes Jahr werden ein oder mehrere aufstrebende Bieler Kulturschaffende mit dem bis zu 15'000 Franken dotierten Preis ausgezeichnet. Der oder die Preisträgerinnen oder Preisträger können ihre Werke jeweils im Rahmen der Cantonale Berne Jura in einem eigenen Raum ausstellen.

Zwei Frauen mit schwarzen Pullovern, die eine hat rotes Haar, die andere braunes stehen in einem Raum, wo im Hintergrund ein Bild und ein Holzboden zu erkennen ist.
Die Auszeichnung 2018 ging an Lea Krebs und Céline Ducrot

1973, ein Jahr nach dem Tod des Malers, Architekten und Lebenskünstlers, der mit seinem Béret zum Bieler Stadtbild gehörte wie kaum ein anderer, wurde die Fondation Ernst Anderfuhren gegründet. Testamentarisch wurde die Stadt Biel damit beauftragt, die Stiftung zur Förderung junger visueller Kunst zu verwalten. Drei Jahre nach der Gründung konnte eine Jury zum ersten Mal Stipendien in der Höhe von 14‘000 Franken vergeben. Seither wird der Prix Anderfuhren jedes Jahr an herausragende junge Kunstschaffende verliehen. Die Liste der Gewinnerinnen und Gewinnern ist in den über dreissig Jahren zu einem bunten Kaleidoskop der Bieler Kunstszene herangewachsen und liest sich wie ein «Who is Who» der visuellen Kunst aus der Region.

Zwischen 1978 und 1998 wurden junge Kunstschaffende zudem aktiv durch Werkankäufe gefördert. Die daraus resultierende Sammlung umfasst rund 125 Werke und befindet sich heute als Dauerleihgabe in der städtischen Kunstsammlung.