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Prix Ernst Anderfuhren

Jedes Jahr werden ein oder mehrere aufstrebende Bieler Kulturschaffende mit dem bis zu 15'000 Franken dotierten Preis ausgezeichnet. Der oder die Preisträgerinnen oder Preisträger können ihre Werke jeweils im Rahmen der Cantonale Berne Jura in einem eigenen Raum ausstellen.

  • Im Vordergrund sind die beiden Preisträgerinnen Lea Krebs und Céline Ducrot abgebildet, im Hintergrund ihre Werke.
    1 von 2: Die Auszeichnung 2018 ging an Lea Krebs und Céline Ducrot.
  • Die Preisträgerin Maya Hottarek ist von der Seite zu sehen. Sie installieret ihr Werk im Kunsthaus Pasquart und hält eine Glasskulptur in der Hand.
    2 von 2: Die Auszeichnung 2019 ging an Maya Hottarek.

1973, ein Jahr nach dem Tod des Malers, Architekten und Lebenskünstlers Ernst Anderfuhren, der mit seinem Béret zum Bieler Stadtbild gehörte wie kaum ein anderer, wurde die Fondation Anderfuhren gegründet. Testamentarisch wurde die Stadt Biel damit beauftragt, die Stiftung zur Förderung junger visueller Kunst zu verwalten. Drei Jahre nach der Gründung konnte eine Jury zum ersten Mal Stipendien in der Höhe von 14‘000 Franken vergeben. Seither wird der Prix Anderfuhren jedes Jahr an herausragende junge Kunstschaffende verliehen. Die Liste der Gewinnerinnen und Gewinnern ist in den über dreissig Jahren zu einem bunten Kaleidoskop der Bieler Kunstszene herangewachsen.

Zwischen 1978 und 1998 wurden junge Kunstschaffende zudem aktiv durch Werkankäufe gefördert. Die daraus resultierende Sammlung umfasst rund 125 Werke und befindet sich heute als Dauerleihgabe in der städtischen Kunstsammlung.